Jun 24, 2012 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Zuversicht im Gebet

Zuversicht im Gebet

Betender Mann

Mich beschäftigen und bewegen derzeit einige Worte aus dem 1. Johannesbrief Kapitel 5. Ich bin überzeugt, dass sich unser Gebetsleben radikal verändern wird, wenn wir folgende Bibelverse für unser Gebetsleben berücksichtigen.

Es handelt sich um die Verse 13-15:

(13) Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt. (14) Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten. (15) Und wenn wir wissen, dass er uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.

Dieser Abschnitt ist gefüllt mit mindestens drei Zusagen, die unser Gebetsleben revolutionieren werden und uns eine starke Zuversicht geben wollen.

1. Zusage des ewigen Lebens (V. 13)

Johannes verfolgt mit seinem Brief ein ganz bestimmtes Ziel: Die Leser sollen erkennen, dass Gott ihnen ewiges Leben schenkt. Immer wieder macht er deutlich, dass dazu eines absolut notwendig ist. Der Glaube an den Namen des Sohnes Gottes – Jesus Christus. Dieser Glaube ist sozusagen die Bedingung für das ewigen Leben. Das ist die erste Zusage und sie dient uns als Grundlage für die nächsten Aussagen.

2. Zusage der Gegenwart Gottes (V. 14)

Johannes legt noch einen drauf, als sei dieses Geschenk des ewigen Lebens noch nicht genug. Wir werden hier nicht bloß auf das Leben in der Ewigkeit vertröstet. Nein, denn bereits in diesem Leben sollen wir erfahren, was es heißt, mit Gott zu leben. Wenn wir beten – „hört er uns“. Er steht quasi direkt vor dir, wenn du betest. Wie geht es dir dabei, wenn du dir mal diese Tatsache vorstellst? Wie würde das dein Gebetsleben verändern/beeinflussen. Keine einfachen Rituale und bloß „abgebetene“ Listen mehr. Hier bekommen wir einen Eindruck davon, was Gott wirklich wichtig ist: eine persönliche Beziehung zu seinen geliebten Kindern! Das ist einfach ein unvergleichbares Vorrecht.

3. Zusage der Gebetserhörung (V. 15)

Johannes denkt nicht im Traum daran an dieser Stelle Schluss zu machen. Es geht noch weiter! Ja, es geht noch mehr! Was fangen wir nun mit dem Bewusstsein an, dass Gott uns beim Beten seine ganze Aufmerksamkeit schenkt? Gott verspricht uns hier in seinem Wort unsere Bitte zu erhören und zu erfüllen. Während wir bitten, haben wir sogar die Gewissheit, dass wir das Erbetene bereits haben! Das ist wohl der absolute Höhepunkt in diesem Abschnitt.

Hierbei sollen wir nur auf eine Sache achten: Wir sollen seinem Willen gemäß beten. Unser Anliegen muss sozusagen in seinem Sinn sein. Hierzu dient uns die Bibel, in der Gott seinen Willen offenbart und sichtbar macht. Also: Lasst uns mit großer Zuversicht und Gottes Zusagen im Gepäck anfangen zu beten. Viel Spaß dabei!

Epheser 3,12) In ihm haben wir Freimütigkeit und Zugang in Zuversicht durch den Glauben an ihn.

Soli Deo Gloria,
wju

Bildquelle: daka1976

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