Aug 3, 2017 - Impulse    1 Kommentar

Wenn Gott froh ist

In dem Schmerz meines Sündenbekenntnisses fällt es schwer,
sich an die flüchtigen Freuden meiner Sünde zu erinnern.

Meine Schande verbirgt dein Gesicht.
Meine Angst übertönt deine Stimme.

Die nie endenden Bilder von dem, was ich getan habe, verfolgen meine Seele,
meine Gedanken beherrschen mein Herz.

Ich möchte rückgängig machen,
was ich getan habe.

Ich möchte die Zeit zurückdrehen,
damit meine Gedanken rein
und meine Hände sauber wären.

Aber –
Begierde wurde geboren und die Tat war getan.

Ich kann nicht rückgängig machen,
was dunkles Vergnügen geschafft hat.

Also komme ich zu dir,
so wie ich bin.

Ich beuge mich vor dir –
beschämt und unrein.

Das suchende Licht deiner Gerechtigkeit ruft Furcht in meinem Herzen hervor
und offenbart mehr Flecken als ich je gedacht habe.

Ich beuge mich vor dir,
weil ich nirgendwo anders hingehen kann.
Ich bekenne,
weil ich keine andere Hoffnung habe.

Es gibt keinen Ort zum Entkommen.
Es gibt keinen Platz zum Verstecken.

Ich kann nicht weglaufen vor dem, was ich getan habe.
Alleine kann ich meine Flecken nicht tilgen.

Darum frage ich in meiner Trauer wie David nach dieser einen Sache:
„Herr, lass mich Fröhlichkeit und Freude hören!“

Herr, ich sehne mich wie Zefanja danach
erneut dein Jubeln und Dein Jauchzen zu hören.
Ich will hören, Herr, wie DU dich freust und fröhlich bist.

Denn wenn meine Ohren von deinem Lied beglückt und von deiner Freude gesegnet sind,
dann kann ich sicher sein, dass mir das Wunder der Wunder gilt, was nur die Liebe geben kann:

Vergebung.

Eine übersetzte und leicht abgewandelte Andacht von Paul Tripp.
Zum Original: „Psalm 51: When God is Glad“

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