Sep 24, 2016 - Impulse    1 Kommentar

Urteil eines Islamkritikers

Auf die Frage hin was der größte Unterschied zwischen dem Gott der Muslime und dem Gott der Christen sei, antwortete der islamkritische Publizist und Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad der „Welt“:

Der Gott der Muslime misstraut den Menschen und will, dass der Mensch sich für Gott opfert. Der Gott der Christen opfert sich selbst für die Menschen. Der Gott der Muslime verlangt die Auspeitschung der Unzuchttreiber, und der Gott der Christen sagt „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“. Jesus sagte: „Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist, und gib Gott, was Gottes ist.“ Mohamed war selber Kaiser, hatte einen Staat gegründet, verabschiedete Gesetze und tötete Menschen, um seinen Staat zu verteidigen beziehungsweise auszubauen. Das Neue Testament relativiert die Gewalt des Alten Testaments. Der Koran gilt aber als das letzte Testament, das endgültige Manifest Gottes, das weder angezweifelt noch relativiert werden darf, und hier liegt das Hauptproblem.

Zum ganzen Interview mit Hamed Abdel-Samad.

Mein Freund Gottfried Sommer kommentiert zu diesen Zeilen folgendes:

Abdel-Samad sieht zurecht, dass das Neue Testament unter anderen Vorzeichen steht und stellt zu recht fest, dass der Koran in keiner Weise einen Fortschritt gegenüber dem Neuen Testament darstellt, im Gegenteil. Übrigens sehen wir, dass es Unsinn ist, den Evolutionsgedanken für Weltanschauungen und Religionen anzuwenden, würde dieser stimmen, könnten wir gerade im Koran einen Fortschritt gegenüber Altem und Neuem Testament sehen. Deshalb ist auch die Aussage: „Der Koran braucht noch die 600 Jahre, welche ihm das Christentum voraus hat, um friedlich zu werden“ Unsinn. Gemäß dem Entwicklungsgedanken hätte ja Mohammed auf dem Neuen Testament aufsetzen können, was er ja hätte machen können, da einer seiner vielen Schwiegerväter Nestorianischer Priester war.

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