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Jan 28, 2015 - Impulse    13 Kommentare

Bedingungslos vergeben?

GlühbirneAn dieser Stelle möchte ich anstatt eines Impulses meinerseits eine Frage stellen und zur Diskussion anregen.

Wie versteht ihr folgende Aussage Jesu:

Wenn dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht, und wenn er es bereut, so vergib ihm!
(Lukas 17,3)

Glaubt ihr, dass wir unseren Schuldigern bedingungslos und auch vorauseilend vergeben sollten – so wie auch Christus uns geliebt hat, als wir noch seine Feinde waren (Römer 5,10)? Oder gilt es erst dann die Vergebung auszusprechen, wenn mein Gegenüber sein falsches Verhalten bereut?

Ich bin sehr auf eure Gedanken gespannt.

Mrz 11, 2014 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Taufe: Mit Jesus Christus begraben und auferstanden

Taufe: Mit Jesus Christus begraben und auferstanden

Taufe

Am vergangenen Sonntag haben wir in unserer Gemeinde eine Taufe gefeiert! Es war wunderbar zu sehen, welche Auswirkungen eine Taufe haben kann. Es ist überwältigend zu beobachten, wie sich Gott zu dem stellt, was ihm persönlich auf dem Herzen liegt. In der Predigt hörten wir davon, dass es sich bei der Taufe mehr als um ein symbolisches Ritual handelt. Der Predigttext bezieht sich auf erfahrbare Realitäten und Wirklichkeiten:

Kolosser 2,12) Ihr wurdet zusammen mit ihm (d.h. Jesus Christus) begraben, als ihr getauft wurdet, und weil ihr mit ihm verbunden seid, seid ihr dann auch zusammen mit ihm auferweckt worden. Denn ihr habt auf die Macht Gottes vertraut, der Christus von den Toten auferweckt hat.

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Jun 19, 2013 - Allgemein    1 Kommentar

Was ist das Evangelium?

Golgatha

Als Jesus mit knapp 30 Jahren angefangen hat durch die Dörfer und Städte zu ziehen, um zu predigen, sagte er einmal folgende eindringliche Worte:

Mk 1,15) Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Doch was bedeutet das eigentlich genau? Jesus Christus ruft zu zwei sehr entscheidenden und elementaren Dingen des christlichen Glaubens auf. Folgende Zitate und Erklärungen können uns dabei helfen die Worte von Jesus noch besser zu verstehen.

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Nov 28, 2012 - Allgemein    1 Kommentar

Die Freiheit der Kinder Gottes

Haus

In einem letzten Artikel „Gefangen im Teufelskreis der Sünde“ habe ich über das Problem der Lieblingssünde gesprochen. Aus einer gewissen inneren Verpflichtung und Gebundenheit zur Sünde kann in unserem Leben ein Teufelskreis entstehen.

Der englische Gelehrte Joseph Mede (1586-1638) fasst dieses Problem sehr treffend wie folgt zusammen:

Sünde ist wie eine Schlange. Wenn sie einmal vorwärtskommt, zieht sie den ganzen Schwanz hinterher. Solange in einem Klotz kein Riss ist, kann die Axt oder ein Keil nur schwer eindringen; doch sobald ein Riss da ist, wird sie mit ein wenig Kraft ganz eindringen, genauso ist es mit der Sünde. Der Grund dafür ist, dass der, der sündigt, sich mehr oder weniger unter die Macht des Teufels begibt, der nicht so nachlässig ist, dass er seinen Vorteil aufgeben oder nicht nutzen wird. Der Teufel ist der Fürst des Todes (s. Hebr 2,14). Und der Tod kommt durch die Sünde; sie also verleiht dem Teufel einen Titel. Sie brachte zuerst — und tut dies immer noch — den Menschen in den Einflussbereich des Teufels. Folglich heißt es von denen, die zu Gott bekehrt sind und ihre Sünde erkennen, dass sie sich „von der Herrschaft des Satans zu Gott“ (s. Apg 26,18) bekehrt haben. Doch die Sünde lässt sie wieder abscheulich werden unter seiner Macht. Sie erlaubt dem Teufel, erneut unser habhaft zu werden, wenn sie (vielleicht) auch nicht so groß ist, dass er uns ganz von Gott wegziehen kann. Dennoch verhilft die Sünde dem Satan dabei, uns zu vielen Missetaten zu bringen, was uns viel Mühe und sehr viel Kummer kostet, bis wir wieder frei sind.

— Joseph Mede
aus „Die englischen Puritaner: 365 Tage lebendiges Wasser“

Wieder frei sein. Genau darum soll es jetzt gehen. Wenn die Sünde erstmal entlarvt ist, dann stellt sich die Frage, wie wir aus diesem Teufelskreis herauskommen und die Entmachtung der Sünde — die Jesus Christus am Kreuz von Golgatha errungen hat — ganz praktisch in unserem Leben erfahren können. Wie werden wir also von unseren Gebundenheiten wieder befreit?

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Nov 22, 2012 - Allgemein    3 Kommentare

Gefangen im Teufelskreis der Sünde

Kettenschloss

Du bist vielleicht schon seit einiger Zeit Christ. Du hast Gemeinschaft mit anderen Christen und teilst deinen Glauben mit Menschen aus deiner Kirchengemeinde. Die Sache ist für dich klar: Dein Leben ist grundsätzlich auf Gott ausgerichtet. Deine Entscheidung Jesus nachzufolgen ist beschlossen, daran besteht für dich kein Zweifel. Doch von deinen inneren und persönlichen Kämpfen mit bestimmten Sünden weiß niemand. Du darfst schließlich nicht dein Gesicht bzw. deinen „Heiligenschein“ verlieren. Doch irgendwie löst sich das Problem nicht von allein. Die Situation ist festgefahren und du bist zurecht verzweifelt. Du bist sogar von dir enttäuscht, oder vielleicht sogar von Gottes mangelnder Unterstützung?

Oft begegnet mir unter Christen ein sehr weitreichendes und für die jeweiligen Betroffenen ein total zermürbendes Problem. Ich nenne es ganz gerne das Problem der Lieblingssünde. Doch was meine ich damit?

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