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Aug 21, 2015 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Ermutigung ist lebenswichtig

Ermutigung ist lebenswichtig

Rettungsring

Genau in dem Moment, an dem der Prophet Jona am stärksten gegen Gott rebelliert und sich in seinem Zorn verliert, begegnet Gott ihm in seiner tiefen Barmherzigkeit. Jona ist am Ende, er will nur noch sterben und ist völlig in seiner Depression verstrickt. Gott sieht, dass sein Kind völlig fertig ist, leidet und völlig zu Unrecht gegen Gott zürnt! Gott beschließt darum:

Da bestellte Gott, der HERR, einen Rizinus und ließ ihn über Jona emporwachsen, damit Schatten über seinem Kopf sei, ihn von seinem Missmut zu befreien. Und Jona freute sich über den Rizinus mit großer Freude. (Jona 4,6)

Mir ist bewusst, dass die Geschichte weitergeht und Gott Jona einige Lektionen mit auf dem Weg geben möchte. Aber wenn wir innehalten, merken wir Gottes Motiv für seine Tat. Mitten in der brütenden Hitze sendet Gott dem verärgerten und depressiven Jona eine Ermutigung. Seine üble Laune soll vergehen, indem er Positives erfährt. Gott handelt m.E. als Vorbild, wie wir in brenzligen Situationen handeln können. Bist du ein Ermutiger? Denkst du über Möglichkeiten nach, den Missmut deines Freundes zu beseitigen? Ermutigungen sind lebensnotwendig, wie diese kurze Story verdeutlicht:

One New Year’s Day a millionaire of my acquaintance, whose pride it was never to offer a tip for any service, faced an unforgettable tragedy. His chief accountant committed suicide. The books were found to be in perfect order, the affairs of the dead man—a modest bachelor—were prosperous and calm. The only letter left by the accountant was a brief note to his millionaire employer. It read: “In 30 years I have never had one word of encouragement. I’m fed up.”

Tan, P. L. (1996). Encyclopedia of 7700 Illustrations: Signs of the Times (S. 1379). Garland, TX: Bible Communications, Inc.

Lasst uns Wege suchen, um unsere Mitmenschen zu ermutigen!

Soli Deo Gloria,
Pastor Waldemar

Bildquelle: PixArc

Nov 12, 2013 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Freude vor dem Tod

Freude vor dem Tod

Trauriger Smiley

Krankheit. Krankenhaus. Warten. Sterben. Tod. Beerdigung.

Das sind Begriffe, die auf den ersten Blick tatsächlich nicht wirklich prickelnd sind. Immer wieder werden uns liebe Menschen unerwartet und gefühlt oft viel zu früh aus unserem Leben gerissen.

Im Folgenden seht ihr ein knapp 6-minütiges Video, dass ungewöhnlich ist. Ihr seht einen netten Mann, sein Name ist Sepp. Ein Mann, der so ganz anders mit diesem Thema umgeht. Sepp spricht über den Tod, über seinen Tod. Und das voller Freude. Eins wird hierbei deutlich und klar: „Solch eine Freude kann man nicht machen, man kann sie nur geschenkt bekommen.

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Okt 1, 2013 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Predigt: An der Schwelle zur übernatürlichen Erneuerung

Predigt: An der Schwelle zur übernatürlichen Erneuerung

Predigt

Die Pflanze der Verbitterung schlägt schneller Wurzeln als uns oft lieb ist. Gerade eben schien noch alles in Ordnung zu sein, doch plötzlich kommt Frustration, Verzweiflung, Hass und Verbitterung auf. Der Prophet und Lobpreisleiter Asaf hat ähnliche Gemütslagen erlebt und diese in Psalm 73 schriftlich festgehalten. Er ging durch ein emotionales Tal bis er vor einer Schwelle stand, die jedoch alles verändern und erneuern sollte – allerdings auf übernatürliche Weise.

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Jun 4, 2013 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Depressiv?! (Psalm 94)

Depressiv?! (Psalm 94)

Depressiv?!

Man sollte nicht davon ausgehen, dass Depressionen eine neuartige Erscheinung sind. Depressionen hat es zu allen Zeiten gegeben. Letztlich stammt dieser Begriff aus dem Lateinischen. Das Wort deprimere bedeutet schlicht „niederdrücken“. Emotionale Niedergeschlagenheit, tiefe Verzweiflungen und Angriffe auf die menschliche Psyche sind den Menschen in der Bibel keine Fremdheit!

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Jan 23, 2013 - Allgemein    2 Kommentare

Wenn dich deine Gedanken umbringen

Suizid

Selbstmord, das ist doch ein absolutes Randthema! Das denke ich oft, muss ich gestehen. Doch nun las ich Erschreckendes von einer wissenschaftlichen Studie der US-Universität Harvard (Cambridge).

Für die Studie wurden 6.483 Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren befragt. 9% der Jungen und 15% der Mädchen hatten schon einmal über eine längere Zeit Gedanken an Selbsttötung gehegt. 5% der Mädchen und 3% der Jungen hatten einen Versuch geplant oder durchgeführt.

— idea Spektrum, Nr. 3 (2013)

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Nov 28, 2012 - Allgemein    1 Kommentar

Die Freiheit der Kinder Gottes

Haus

In einem letzten Artikel „Gefangen im Teufelskreis der Sünde“ habe ich über das Problem der Lieblingssünde gesprochen. Aus einer gewissen inneren Verpflichtung und Gebundenheit zur Sünde kann in unserem Leben ein Teufelskreis entstehen.

Der englische Gelehrte Joseph Mede (1586-1638) fasst dieses Problem sehr treffend wie folgt zusammen:

Sünde ist wie eine Schlange. Wenn sie einmal vorwärtskommt, zieht sie den ganzen Schwanz hinterher. Solange in einem Klotz kein Riss ist, kann die Axt oder ein Keil nur schwer eindringen; doch sobald ein Riss da ist, wird sie mit ein wenig Kraft ganz eindringen, genauso ist es mit der Sünde. Der Grund dafür ist, dass der, der sündigt, sich mehr oder weniger unter die Macht des Teufels begibt, der nicht so nachlässig ist, dass er seinen Vorteil aufgeben oder nicht nutzen wird. Der Teufel ist der Fürst des Todes (s. Hebr 2,14). Und der Tod kommt durch die Sünde; sie also verleiht dem Teufel einen Titel. Sie brachte zuerst — und tut dies immer noch — den Menschen in den Einflussbereich des Teufels. Folglich heißt es von denen, die zu Gott bekehrt sind und ihre Sünde erkennen, dass sie sich „von der Herrschaft des Satans zu Gott“ (s. Apg 26,18) bekehrt haben. Doch die Sünde lässt sie wieder abscheulich werden unter seiner Macht. Sie erlaubt dem Teufel, erneut unser habhaft zu werden, wenn sie (vielleicht) auch nicht so groß ist, dass er uns ganz von Gott wegziehen kann. Dennoch verhilft die Sünde dem Satan dabei, uns zu vielen Missetaten zu bringen, was uns viel Mühe und sehr viel Kummer kostet, bis wir wieder frei sind.

— Joseph Mede
aus „Die englischen Puritaner: 365 Tage lebendiges Wasser“

Wieder frei sein. Genau darum soll es jetzt gehen. Wenn die Sünde erstmal entlarvt ist, dann stellt sich die Frage, wie wir aus diesem Teufelskreis herauskommen und die Entmachtung der Sünde — die Jesus Christus am Kreuz von Golgatha errungen hat — ganz praktisch in unserem Leben erfahren können. Wie werden wir also von unseren Gebundenheiten wieder befreit?

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Nov 7, 2012 - Allgemein    1 Kommentar

Zu spät und dennoch pünktlich?

Uhr

Jeder von uns geht in seinem Leben durch schwere Zeiten. Die einen mehr, die anderen weniger. Vielleicht befindest du dich ja gerade in so einer Phase. Und wenn nicht, dann freue dich darüber und lies aufmerksam weiter. Denn ich verspreche dir, dass Zeiten kommen werden, in denen auch du ins Zweifeln kommen wirst. Darauf sollten wir alle vorbereitet sein.

Also, es geht um Lebenssituationen, in denen man sehr leicht allen Mut verlieren kann. Wenn der wesentliche Fokus allmählich aus dem Blick gleitet. Eine Hoffnung aufrechtzuerhalten erscheint wirklich nur sehr schwer, vielleicht sogar einfach nur zwanghaft. Denn gerade sprechen die gegenwärtigen Umstände doch eine sehr klare Sprache. Und diese kennt keine Vokabeln wie Hoffnung, Vertrauen oder Geduld …

Geduld! Das ist ja wohl auch das Letzte, was man in solchen Situationen hören will. Ganz im Gegenteil: Das Warten und Ausharren hängt einem vielleicht schon längst zum Halse raus. Das Fass wird nämlich schon fast zum Überlaufen gebracht.

Was geschieht, wenn Gott einmal meine Hoffnungslosigkeit überhört und meine Sehnsucht nach Klarheit und Lebensweisung übersieht? Ja, was passiert eigentlich, wenn Gott den richtigen Zeitpunkt verpasst und einmal zu spät kommt? Ich bitte dich nun einmal folgende Worte aufmerksam zu lesen:

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Okt 25, 2012 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Den Segen Gottes in der Not erleben

Den Segen Gottes in der Not erleben

Regenwolken

Vor einigen Tagen veröffentlichte ich einen Artikel mit „10 Gründen, warum Gott Leid zulässt“ und einen Artikel über den Psalm 125: „Kraft, Stärke und ewigen Segen — von Gott für dich“. Der Psalm beschreibt auf wunderbare Art und Weise, dass Gott seine Kinder beschützt und ihnen Bewahrung schenkt. Lies noch einmal mit mir diese ermutigende Passage:

Psalm 125,1) Ein Lied für den Aufstieg zum Tempel. Die auf den HERRN vertrauen, sind wie der Berg Zion, der nicht wankt, der ewig bleibt. 2) Jerusalem – Berge sind rings um es her. So ist der HERR rings um sein Volk, von nun an bis in Ewigkeit. 3) Denn das Zepter der Gottlosigkeit wird nicht mehr ruhen auf dem Erbe der Gerechten, damit nicht auch die Gerechten ihre Hände nach Unrecht ausstrecken. 4) Tu Gutes, HERR, den Guten und denen, die aufrichtig sind in ihren Herzen! 5) Die aber auf ihre krummen Wege abbiegen, die wird der HERR dahinfahren lassen samt den Übeltätern. Friede über Israel!

Man kann sich an dieser Stelle fragen, ob hier die Realität des Lebens nicht ein wenig zu farbenfroh und einseitig positiv beschrieben wird? Ist es wirklich so, dass alle an Gott Glaubenden nicht wanken bzw. nicht hinfallen werden? Zu dem Schluss kann man kommen, ja. Aber nur dann, wenn man den Vers 3 nicht aufmerksam liest und einfach übergeht.

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Sep 5, 2012 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Hoffnung inmitten der Hoffnungslosigkeit

Hoffnung inmitten der Hoffnungslosigkeit

Hope restored

Bereits vor einigen Tagen teilte ich einem Blog-Artikel einige Gedanken zum alttestamentlichen Buch der Klagelieder. Auch wenn es mir heute um einen völlig anderen Aspekt und auch ein anderes Buchkapitel geht, hat sich die Situation des Schreibers Jeremia nicht verändert. Es herrscht Chaos in der Stadt Jerusalem. Dem Untergang ist nicht mehr entgegenzuwirken. All das führt dazu, dass Jeremia ausruft:

Klgl 3,18) Meine Lebenskraft ist verloren, und auch meine Hoffnung auf den HERRN.

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Seiten:12»