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Okt 29, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für On the Cessation of the Charismata

On the Cessation of the Charismata

Ich zitiere einige Abschnitte aus einem Buch von John Ruthven (Link siehe unten). Ich teile nicht jeden exegetische Befund kann aber seiner continuationistischen Bewertung der geistlichen Gaben (Charismen) viel abgewinnen.

The essential nature of the kingdom of God is divine power–directed toward reconciliation of man to God, of righteousness, peace and joy–displacing the rule and ruin of the demonic (“The kingdom of God does not consist in talk, but in dunamis,” 1Cor 4:20). Of the 98 contexts of divine dunamis in the NT, 65 refer to what the Protestant tradition would designate as “extraordinary” or “miraculous” charismata, 33 of the cases refer to the power of God without clear indication in the immediate context as to the exact way in which God’s power is working.

The New Testament miracles do not appear simply to accredit preaching (or, “the word”); rather the preaching in most cases articulated the miracle, placing it in its Christological setting and demanding a believing and repentant response. Presently, the exalted Christ continues to pour out his charismata upon his Church to empower his kingdom mission until the end of the age (see sec. 11.D. below). It is simply unbiblical to say as Warfield does, that after an initial outpouring of spiritual gifts in the apostolic age to reveal and establish Church doctrine, the exalted Christ’s “work has been done.”

… expressed biblically, the divine “Spirit” is presented in Scripture as associated primarily and essentially performing charismatic operations. The exegetical support for these interpretive paraphrases have been worked out in the dissertation.

Moreover, the greatest new revelation of all was announced by John the Baptist, who “did no Miracle” (Jn 10:41). The contention that miracles faded as one moves toward the end of Acts thus indicating the onset of the cessation of miracles is misleading. Much of the last part of Acts relates to an imprisoned Paul, who, when released for normal ministry at the end of the book practically empties the island of Malta of its sick (Acts 28:9)! Further, to argue that because “Jews seek signs and Greeks seek wisdom” (1Cor 1:22), that Christian evangelism moved from an evangelism characterized by miracles to one characterized by reasoned discourse (and remained there for the rest of Church history) flies in the face of Paul’s own characterization of his highly charismatic gospel among the Gentiles (Acts 15:12; Rom 15:19; 2 Cor 12: 12; 1 Thess 1:5). More importantly, following the tradition of Jesus who refused signs to those who demanded them for evidential proof (Mk 8:11-11; Mt 12:38-39; Lk 11:16, 29) Paul insists his reaction to the unbelieving demand for a sign (or wisdom) is not to willingly provide them, as this argument would have it, but to preach the “wisdom and power of God” Christ crucified only to those who could receive it.

The presence or absence of certain charismata in one’s experience proves nothing at all about one’s spiritual status or destiny (Mt 7:21-22). Neither “charismatics” or “non-” are more or less “saved” than the other; both are at once sinful, but justified by grace alone. Nevertheless, the NT offers patterns as to how the Gospel is to be presented, received and lived out.

Much divisiveness over the gifts of the Spirit today derives from a common premise held by both sides of the debate: evidentialism. If spiritual gifts are adduced as proofs of spiritual status or attainment, rather than used as tools for humble service for others, then conflict naturally follows. The core temptation to the first and Second Adam, and by extension to all of us, was to use spiritual knowledge and power to accredit one’s independent and exalted religious status, instead of through them, rendering glory, obedience and service to God. Spiritual gifts are powerful weapons against the kingdom of darkness; but misapplied in evidentialist polemics they can wound and destroy the people of God.

If the Church has “begun in the Spirit,” let us not attempt to change God’s methods to complete our course in the weakness of human flesh. Since it is the Father’s pleasure to “give good gifts to them who ask Him,” it must be our pleasure to receive them humbly.

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Okt 24, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Wie prüft man Prophetien?

Wie prüft man Prophetien?

Paulus, der in 1Thess 5,20 davon spricht, dass man Weissagungen/Prophetien nicht verachten soll, sagt nur wenig später, dass man diese wiederum nicht einfach ungefiltert aufsaugen soll. Es heißt im Kontext:

Weissagungen verachtet nicht, prüft aber alles, das Gute haltet fest! Von aller Art des Bösen haltet euch fern! (1Thess 5,20-22)

Eine Prüfung durchzuführen impliziert automatisch die Annahme, dass am Ende des Prüfungsprozesses ein positives oder ein negatives Ergebnis steht. Ansonsten würde eine Prüfung keinen Sinn haben. Es ist äußert aufschlussreich, dass bereits im 2. Brief an die Thessalonicher die Gemeinde laut Paulus mit falschen Glaubensaussagen konfrontiert wurde. Die Gemeinde wird laut 2Thess 2,2 dafür kritisiert jegliche Äußerungen – egal ob durch „Geist“, „Wort“ oder „Brief“ – für bare Münze zu nehmen. Jegliche Quellen – natürlicher sowie übernatürlicher Art – müssen vor ihrer Annahme unbedingt einem Test unterzogen werden.

Doch auf welcher Grundlage soll eine Prüfung geschehen?

In der Auseinandersetzung mit den Verführungen in 2Thess 2 verweist Paulus auf einen Standard, der uns vor falschen Lehren bewahren kann. Es handelt sich um die unerschütterliche Grundlage ihres Glaubens: „Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch Wort oder durch unseren Brief“ (2Thess 2,15). Das, was den Thessalonichern gebracht wurde, war der „ein für alle Mal überlieferte Glaube“ (Jud 3).

Wer aufmerksam beide Thessalonicherbriefe liest, wird erkennen, dass Paulus alles andere als gegen Weissagungen im Gemeindezeitalter ist. Jedoch fordert er gleichzeitig zur gewissenhaften Prüfung auf und erinnert den Leser in dem Zuge an die unveränderlichen Überlieferungen. Ein ziemlich simples Prinzip wie ich finde.

Also: Lies deine Bibel. Kenne deine Bibel. Liebe deine Bibel.

Jan 19, 2013 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Heilungen & Exorzismen: ein Interview mit Pastor John Piper

Heilungen & Exorzismen: ein Interview mit Pastor John Piper

Heiliger Geist

Bereits gestern wurde in einem Beitrag auf Jesus24 über das Themenfeld der Geistesgaben berichtet. Hierzu dienten zwei Interviews mit dem sehr bekannten Pastor, Buchautor und Konferenzredner John Piper zu den Themen Sprachengebet und Prophetie.

Erneut wurden nun wieder ganz aktuell zwei englischsprachige Videos online zur Verfügung gestellt. Diesmal gibt es einige Statements zum Gebiet der gottgewirkten Heilungen und Pipers Erfahrungen im Bereich des Exorzismus, also der Befreiung von Dämonen und bösen Geistern. Wir tun gut daran, wenn wir uns mit diesen geistlichen Themen beschäftigen und von Gott ausrüsten lassen. Immer mit dem Zweck, dass wir unserem Nächsten hingebungsvoll dienen können. Gott segne euch!

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Jan 18, 2013 - Allgemein    1 Kommentar

Sprachengebet & Prophetie: ein Interview mit Pastor John Piper

Heiliger Geist

Ich bin immer wieder bemüht gutes christliches Material in deutscher Sprache zu finden. Leider beobachte ich, dass wir Deutschen im multimedialen Sektor stark hinterherhinken und wirklich gute Ressourcen und Materialien oft nur in englischer Sprache zu finden sind. Dennoch möchte ich an dieser Stelle auf zwei (leider eben nur englischsprachige) aktuelle Videos aufmerksam machen.

Hier wird Pastor John Piper gefragt, wie er die Geistesgaben des Sprachengebets und der Prophetie beurteilt. Selbstverständlich handelt es sich hierbei nicht um vollständige Lehraussagen. Es gäbe sicherlich noch sehr viele weitere Fragen zu beantworten. Doch beinhalten Pipers Aussagen interessante Aspekte und bieten einen schönen Überblick über das Wesen dieser gottgegebenen Geschenke.

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Dez 12, 2012 - Allgemein    8 Kommentare

Ein Hauptproblem der Urgemeinde: Charismatik oder Gesetzlichkeit?

Gesetzlichkeit

Mt 7,3) Was kümmerst du dich um den Splitter im Auge deines Bruders, bemerkst aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht?

Wir neigen alle dazu, lieber den Fehler bei unserem Gegenüber zu suchen. Wie oft sind wir eigentlich bereit unsere eigenen Ansichten und charakterlichen Einstellungen zu überprüfen und kritisch zu hinterfragen? Das kenne ich zu gut von mir selbst. Und wenn du diesen Beitrag weiterlesen möchtest, dann bitte ich dich um ein ehrliches Herz.

Bist du bereit für einen Augenblick deine Meinungen, Überzeugungen und deine persönliche Prägung beiseitezulassen? Bei dem Einen oder Anderen können folgende Worte Provokation hervorrufen. Mir geht es lediglich um eine kurze Momentaufnahme. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder pure Ausgeglichenheit.

Was war eigentlich das Hauptproblem der christlichen Urgemeinde. Also in der Gemeinde der Jünger Jesu im 1. Jh. n. Chr.? War es die überschwängliche und charismatische Euphorie oder der Hang zur Gesetzlichkeit einiger Gemeinden? Beide Ausprägungen finden wir bereits in den Kirchengemeinden der Bibel. Zu beiden finden wir konkrete biblische Aussagen. Da mir in den letzten Jahren vor allem diese beiden Ausprägungen begegnen, erschienen mir folgende Hinweise äußerst aufschlussreich.

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Jun 28, 2012 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Biblische Gemeindemitgliedschaft (Blog-Serie, Part 4)

Biblische Gemeindemitgliedschaft (Blog-Serie, Part 4)

Dieser Beitrag ist Teil einer Blog-Serie. Am Ende des Artikels findest du eine Linkliste, die dich zu bisher veröffentlichten Beiträgen dieser Serie leitet.

Die verschiedenen Aspekte der Gemeinde Gottes

Puzzle

Paulus Veranschaulichung der Gemeinde Gottes als organischen Leib aus 1Kor 12,12ff (auch Eph 4) gehört wohl zu den bekanntesten Vergleichen, die das Neue Testament enthält. Christus gehört dieser Leib, somit ist Er selbst der Kopf bzw. das Haupt Seiner Gemeinde (Eph 1,22-23; Eph 4,15; Eph 5,23). Der Gedanke des Leibes aus 1Kor 12 ist allerdings nicht nur universell/weltweit gedacht, sondern stets in einer konkreten Gemeinde umzusetzen, denn Paulus schreibt explizit an die Gemeinde in Korinth. Mit demselben Vergleich ermahnt Paulus die Gemeinde in Ephesus mit folgenden Worten:

Eph 4,25) Deshalb legt die Lüge ab und redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten! Denn wir sind untereinander Glieder.

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