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Mrz 24, 2018 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Brich tief in mich ein

Brich tief in mich ein

Herr Jesus!

Gib mir eine tiefere Kenntnis von dir selbst
als Erlöser, Meister, Herr und König.

Gib mir tiefere Kraft im privaten Gebet,
mehr Süße in deinem Wort,
mehr Halt in deiner Wahrheit.

Gib mir tiefere Heiligkeit im Reden, Denken und Handeln,
und lass mich nicht nach Frömmigkeit suchen, außerhalb von dir.

Pflüge tief in meiner Seele, großer Herr, himmlischer Landwirt,
dass meine Seele ein bebautes Feld sein möge,
und die Wurzeln der Gnade sich weit ausbreiten mögen,
bis du allein in mir zu sehen bist,
und meine Seele der goldenen Schönheit der Sommerernte
und der Fruchtbarkeit des Herbstes gleicht.

Ich habe keinen Meister außer dir,
kein Gesetz außer deinem Willen,
keine Freude außer dir selbst,
keinen Reichtum außer dem, was du gibst,
kein Gut außer dem, womit du segnest,
keinen Frieden außer den, den du schenkst.

Ich bin nichts als das, wozu du mich machst,
ich habe nichts als das, was ich von dir empfange,
ich kann nichts anderes sein als diese Gnade, die mich ziert.

Brich tief in mich ein, lieber Herr,
und erfülle mich dann mit lebendigem Wasser.

Amen.

Angelehnt an ein Gebet aus „The Valley of Vision“.

Mrz 24, 2018 - Impulse    Kommentare deaktiviert für O Gott der Gnade!

O Gott der Gnade!

O Gott der Gnade,
du hast deinem Sohn Jesus meine Sünde zugerechnet
du hast seine Gerechtigkeit meiner Seele angerechnet,
du hast mich mit dem Gewand eines Bräutigams bekleidet
und hast mich mit Juwelen der Heiligkeit geschmückt.

Aber mein christlicher Lebenswandel gleicht dreckigen Lumpen;
meine besten Gebete sind mit Sünde befleckt,
meine bußfertigen Tränen sind nicht frei von Unreinheit,
meine Sündenbekenntnisse sind mangelhaft,
mein Beten zu dir ist mit Selbstsucht getränkt.
Ich habe kein Gewand zu bringen, um meine Sünden zu bedecken,
ich habe keinen Webstuhl, um meine eigene Gerechtigkeit zu weben.
Ich stehe immer wieder in schmutzigen Kleidern da,
doch du bekleidet mich immer wieder neu aus Gnade,
denn du rechtfertigst den Gottlosen.

Ich gehe immer wieder in das ferne Land
und kehre immer wieder als verlorener Sohn heim
und sage immer wieder: Vater, vergib mir!
Und du? Du bringst immer wieder das beste Gewand hervor.

Jeden Morgen lass es mich tragen,
ich will darin die Arbeit des Tages verrichten,
ich will darin jeden Tag verbringen,
ich will darin sterben,
ich will darin vor dem großen weißen Thron stehen,
ich will darin den Himmel betreten, der wie die Sonne scheint.

Gewähre mir, dass ich
die übermäßige Sündhaftigkeit der Sünde,
die unvergleichliche Gerechtigkeit des Heils,
die überragende Herrlichkeit Christi,
die außerordentliche Schönheit der Heiligkeit,
das erstaunliche Wunder der Gnade
nie aus den Augen verliere.

Amen.

Angelehnt an ein Gebet aus „The Valley of Vision“.

Sep 29, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Ich will meine Theologie erleben!

Ich will meine Theologie erleben!

Wir müssen uns nicht zwischen einem geistlichen Leben der Wahrheit und der rechten Lehre [auf der einen Seite] und einem der Kraft des Heiligen Geistes [auf der anderen Seite] entscheiden, sondern beides gehört zusammen. Meine Aufgabe war es nicht, meine Theologenstube zu verlassen und endlich jemand zu werden, der Erlebnisse mit Gott hatte, sondern den Heiligen Geist zu bitten, mir zu helfen, meine Theologie zu erleben.

– Tim Keller
in „Beten: Dem heiligen Gott nahekommen“

Sep 2, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Gottes Geist ehren

Gottes Geist ehren

Immer wieder wird darüber diskutiert, ob Christen auch mit dem Heiligen Geist reden können/dürfen/sollen/müssen. Mein Blogger-Kollege Jonas Erne hat hierzu übrigens drei interessante Zitate ausfindig gemacht: Zum Heiligen Geist beten?

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf ein sehr interessantes Buchkapitel von Arthur W. Pink (1886-1952) verweisen, welches in den 1930ern in seinem Buch The Holy Spirit veröffentlich wurde.

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Jan 23, 2015 - Impulse, Multimedia    Kommentare deaktiviert für Furchtlos beten

Furchtlos beten

Gebet

Wenn du jemanden demütigen möchtest, dann frage ihn über sein Gebetsleben. (Alexander Whyte)

Gebet ist etwas sehr spannendes. Es ist ein Themengebiet, dass schier unerschöpflich zu sein scheint. Es lohnt sich immer wieder aufs Neue, sich mit damit auseinanderzusetzen.

In der letzten Predigt haben wir von Abrahams Gebet lernen können, was es bedeutet furchtlos zu beten! Folgende Aspekte haben uns hierbei besonders beschäftigt:

  1. Der Ausgangspunkt: Gott (!) bleibt stehen
  2. Bete mit (De)Mut
  3. Bete prophetisch: erkenne Gottes Herz
  4. Bete priesterlich: erkenne deine Bedürftigkeit
  5. Bete leidenschaftlich

Viel Freude beim Reinhören!

Soli Deo Gloria,
Pastor Waldemar

Bildquelle: Joel Joseph

Jan 6, 2014 - Allgemein    4 Kommentare

Ein Rat an Theologie-Studenten

Studierzimmer

Mein Studium in Evangelischer Theologie liegt noch gar nicht so lange zurück. Nach fünf Jahren Hochschulbetrieb bin ich schließlich froh meine Zeit nun ganz in den pastoralen Dienst zu geben. Während meines Studiums gab es sowohl schöne als auch weniger schöne Phasen. Die frustrierenden Phasen waren u.a. besonders davon geprägt, dass meines Erachtens Theologie in Deutschland oftmals in einer falschen Haltung bzw. Gesinnung studiert wird. Der Hang zur Verkopfung, Akademisierung und Überheblichkeit ist nicht nur mir und nicht nur in meiner Ausbildungsstätte aufgefallen.

Seit Anfang des Jahres lese ich – wie an anderer Stelle bereits angekündigt – gemeinsam mit Jonas Erne und vielen weiteren Interessenten die Biblische Dogmatik von Wayne Grudem innerhalb eines Jahres durch. Der Austausch erfolgt in einer Facebook-Gruppe. In seinem Einführungskapitel geht Wayne Grudem auf die Frage ein, wie Christen systematische Theologie studieren sollten. Jedoch kann aus meiner Sicht der Abschnitt auf die Theologie im Allgemeinen angewendet werden. Darum möchte ich einen besonderen Aspekt, den Wayne Grudem nennt, als Rat (besonders an bestehende und angehende Theologie-Studenten) weitergeben. Wenn wir diesem Rat Folge leisten, so glaube ich, werden wir zu einer wahrhaften Erneuerung in unserer deutschen Theologie-Landschaft gelangen.

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Dez 6, 2013 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Warum leere Hände leer bleiben

Warum leere Hände leer bleiben

Leere Hände

Meine tägliche Bibellese hat mich heute auf ein Wort aus dem Jakobusbrief geführt, worüber ich sehr dankbar bin. Ich bete, dass dieser Artikel dir zum Segen dient.

Regelmäßig habe ich mit Menschen zu tun, die ungestillte und unerhörte Sehnsüchte mit sich herumtragen. Die vorherrschenden Wünsche können ganz unterschiedlich sein, manchmal sind sie für die betroffene Person noch nicht einmal greifbar und in Worte zu fassen. Das ist aber manchmal gar nicht so schlimm. Wenn wir uns dem allmächtigen Gott im Gebet widmen, wird er wissen was wir genau brauchen. Er weiß es wirklich besser als wir. Denn mein Gott Jesus Christus sagt:

Mt 6,8) Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.

Doch oftmals ändert sich nichts an der Situation des/der Betroffenen, selbst wenn gebetet wird. Ja, wir bitten ohne zu bekommen, wir fragen und bleiben ohne Antwort, wir suchen ohne zu finden und strecken uns aus und erreichen letztlich doch nichts. Darum möchte ich anhand des Jakobusbriefes der Frage nachgehen, warum leere Hände manchmal leer bleiben.

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Feb 13, 2013 - Allgemein    1 Kommentar

Daniel — Das Wunder leidenschaftlicher Buße

Gebet

Das Bußgebet Daniels gründet auf Verheißungen. Verheißungen, die Gott in seinem Wort, der Bibel gegeben hat. Daniel selbst gibt uns wertvolle Einblicke in sein Herz – und das Herz Gottes.

Um sich auch nur annähernd dem Gebetsleben Daniels und somit seinem atemberaubenden Bußgebet zu nähern, bitte ich dich zu Beginn in deiner Bibel aufmerksam Daniel 9,1-19 für dich persönlich zu lesen. Versuch dich dabei in die Ich-Perspektive zu versetzen, also Daniels Blickwinkel einzunehmen. Erst mit der Bibel in der Hand können die folgenden Zeilen ein Gewinn für dich werden, versprochen.

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Jan 14, 2013 - Allgemein    3 Kommentare

Gottes Wille bei der Auswahl eines Ehepartners

HochzeitspaarViele junge Christen zerbrechen sich oftmals den Kopf über die sehr wichtige Frage, wer denn der zukünftige Ehe- und Lebenspartner werden soll. Wie erkenne ich den Willen Gottes in dieser Angelegenheit? Eine Frage, die jederzeit aktuell ist und an ihrer Aktualität vermutlich nie etwas verlieren wird. Soeben las ich ein interessantes Zitat von einem bereits verstorbenen schwedischen Prediger Carl Olof Rosenius (1816-1868). Vielleicht ist es ja für den ein oder anderen hilfreich, auch wenn die Sprache manchmal ein wenig holprig wirkt. 🙂

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