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Nov 10, 2016 - Impulse    1 Kommentar

Sklave eines fremden Gewissens?

Die Freiheit eines Christen sollte nie so eingesetzt werden, dass man zum Anstoß für andere Christen wird (Röm 14,13). Paulus hat dieses Prinzip nicht spontan und unüberlegt aufgeschrieben; es ist ein gut durchdachtes Prinzip, dem er sich selbst auch verpflichtet hat (1Kor 8,13). Wenn diese Verpflichtung eingegangen wird, nimmt sie einen solch großen Teil unseres Denkens ein, dass sie unser Verhalten instinktiv steuert. Uns wurde in Christus die Freiheit gegeben, damit wir anderer Menschen Diener würden, und nicht damit wir uns unseren eigenen Vorlieben hingeben.

[…]

Das heißt nicht, dass ich der Sklave des Gewissens einer anderen Person werden muss. Calvin drückt das gut aus, wenn er sagt, dass wir auf die Ausübung unserer Freiheit den schwächeren Gläubigen zuliebe verzichten, aber nicht, wenn wir es mit Pharisäern zu tun haben, die uns auffordern, uns an etwas Unbiblisches zu halten. Wo das Evangelium auf dem Spiel steht, muss die Freiheit ausgeübt werden; wo die Stabilität eines schwachen Christen auf dem Spiel steht, müssen wir darauf verzichten.

Mehr lesen: Vier Prinzipien für die Ausübung der Freiheit des Christen

Mrz 13, 2015 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Schränkt Gott seine Kontrolle zugunsten des freien menschlichen Willens ein?

Schränkt Gott seine Kontrolle zugunsten des freien menschlichen Willens ein?

Hanniel Strebel schreibt:

Nichts ist wichtiger, speziell bei dieser Stelle in der Geschichte der Theologie, als das Volk Gottes zu überzeugen, dass die Schrift Gottes unwiderstehliche, universelle Kontrolle über die Welt lehrt, und das an allen Ecken und Enden! Was er spricht, kommt zustande (Kgl 3,37f). Die Zuversicht, dass Gott alle Dinge führt, endet im großen Lied: Nichts kann uns von ihm trennen (Röm 8,38f). Alles Geschehen zielt auf die Verwirklichung seines Ratschlusses (Eph 1,11).

Ein wirklich spannender Aufsatz, der das paradoxe Verhältnis zwischen Gottes Souveränität und dem menschlichen Willen unter die Lupe nimmt.

Hier geht es zum kompletten Artikel von Hanniel: evangelium21.net

Nov 19, 2014 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Die Bibel und der Vegetarismus

Die Bibel und der Vegetarismus

Mein Freund Jonas Erne hat auf seinem Blog einen sehr interessanten Artikel zum Thema Bibel und Vegetarismus verfasst. In letzter Zeit gibt es immer mehr Beiträge, Artikel und Diskussionen darüber, dass Gottes Wort dem Menschen eigentlich den Vegetarismus nahelegt und daher der Fleischkonsum (je nach Position) zumindest fraglich, wenn nicht sogar zu verurteilen ist.

Um dieser Frage nachzugehen, hat sich Jonas dazu entschieden, folgende Aspekte unter die Lupe zu nehmen:

  1. Die Schöpfung und der Mensch
  2. Der Sündenfall und seine Folgen
  3. Der Bund mit Noah
  4. Das Passahlamm
  5. Du sollst nicht töten?
  6. Die Opfergesetze
  7. Gott auf Erden isst Fleisch
  8. Paulus und das Götzenopferfleisch
  9. Vegetarismus in der Kirchengeschichte
  10. Von der Freiheit eines Christenmenschen
  11. Zu guter Letzt: Verzicht auf Medizin und Kosmetik?
  12. Schlusswort

Hier geht es zum Artikel: http://jonaserne.blogspot.de/

Soli Deo Gloria,
Pastor Waldemar

Dez 16, 2013 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Predigt: Befreit!

Predigt: Befreit!

In dieser Adventszeit befinden wir uns als Gemeinde gerade in einer Predigtserie über Jesaja 9,1-6 mit dem Titel „Himmel trifft Erde“. In einer vergangenen Predigt beschäftige uns der Vers 3. Extrem eindrücklich beschreibt Jesaja welche Konsequenzen das Weihnachtsfest mit sich bringt.

Ja, viele sind sich bewusst, dass an diesem Fest die Geburt Jesu gefeiert wird. Doch, dass Gott Mensch wurde ist nur die halbe Wahrheit! Wer bei der Tatsache stehen bleibt, dass der Sohn Gottes sich uns Menschen naht, wird Weihnachten nie in seiner Tiefe checken.

Finde heraus, was die Weihnachtsbotschaft mit einer tiefgreifenden Befreiung von erdrückender Belastung zu tun hat!

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Apr 9, 2013 - Allgemein    6 Kommentare

Diese Freiheit nehm’ ich mir!

Freiheit und Gesetz

Werbeslogans wie „Man gönnt sich ja sonst nichts!“ oder „Die Freiheit nehm’ ich mir!“ sind in aller Munde, teilweise sogar weltweit bekannt. Was bedeutet es aber ganz konkret für uns als junge Christen frei zu sein und in Freiheit zu leben?

„Zur Freiheit hat Christus uns befreit!“ (Gal 5,1a)

Ich denke, dass jeder gläubige Christ diesen Worten von Paulus zustimmen wird. Vielleicht bekräftigen wir diesen Vers sogar in unseren Kirchengemeinden und Gottesdiensten mit einem lauten „Amen“. Doch wenn wir uns einmal hinterfragen, was wir da überhaupt lauthals ausrufen, werden wir überrascht sein, welche verschiedenen und teilweise auch widersprüchlichen Überzeugungen sich hinter einem solchen Bekenntnis verbergen können. Vermutlich gibt es wirklich wenige Themen des Glaubens, die so oft missverstanden werden wie das der „christlichen Freiheit“. Um zu verstehen, wie ein Leben ganz praktisch in der gottgewollten Freiheit aussieht, müssen wir erst einmal herausfinden, wovon wir überhaupt durch Jesus Christus befreit wurden.

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Jan 19, 2013 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Heilungen & Exorzismen: ein Interview mit Pastor John Piper

Heilungen & Exorzismen: ein Interview mit Pastor John Piper

Heiliger Geist

Bereits gestern wurde in einem Beitrag auf Jesus24 über das Themenfeld der Geistesgaben berichtet. Hierzu dienten zwei Interviews mit dem sehr bekannten Pastor, Buchautor und Konferenzredner John Piper zu den Themen Sprachengebet und Prophetie.

Erneut wurden nun wieder ganz aktuell zwei englischsprachige Videos online zur Verfügung gestellt. Diesmal gibt es einige Statements zum Gebiet der gottgewirkten Heilungen und Pipers Erfahrungen im Bereich des Exorzismus, also der Befreiung von Dämonen und bösen Geistern. Wir tun gut daran, wenn wir uns mit diesen geistlichen Themen beschäftigen und von Gott ausrüsten lassen. Immer mit dem Zweck, dass wir unserem Nächsten hingebungsvoll dienen können. Gott segne euch!

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Nov 28, 2012 - Allgemein    1 Kommentar

Die Freiheit der Kinder Gottes

Haus

In einem letzten Artikel „Gefangen im Teufelskreis der Sünde“ habe ich über das Problem der Lieblingssünde gesprochen. Aus einer gewissen inneren Verpflichtung und Gebundenheit zur Sünde kann in unserem Leben ein Teufelskreis entstehen.

Der englische Gelehrte Joseph Mede (1586-1638) fasst dieses Problem sehr treffend wie folgt zusammen:

Sünde ist wie eine Schlange. Wenn sie einmal vorwärtskommt, zieht sie den ganzen Schwanz hinterher. Solange in einem Klotz kein Riss ist, kann die Axt oder ein Keil nur schwer eindringen; doch sobald ein Riss da ist, wird sie mit ein wenig Kraft ganz eindringen, genauso ist es mit der Sünde. Der Grund dafür ist, dass der, der sündigt, sich mehr oder weniger unter die Macht des Teufels begibt, der nicht so nachlässig ist, dass er seinen Vorteil aufgeben oder nicht nutzen wird. Der Teufel ist der Fürst des Todes (s. Hebr 2,14). Und der Tod kommt durch die Sünde; sie also verleiht dem Teufel einen Titel. Sie brachte zuerst — und tut dies immer noch — den Menschen in den Einflussbereich des Teufels. Folglich heißt es von denen, die zu Gott bekehrt sind und ihre Sünde erkennen, dass sie sich „von der Herrschaft des Satans zu Gott“ (s. Apg 26,18) bekehrt haben. Doch die Sünde lässt sie wieder abscheulich werden unter seiner Macht. Sie erlaubt dem Teufel, erneut unser habhaft zu werden, wenn sie (vielleicht) auch nicht so groß ist, dass er uns ganz von Gott wegziehen kann. Dennoch verhilft die Sünde dem Satan dabei, uns zu vielen Missetaten zu bringen, was uns viel Mühe und sehr viel Kummer kostet, bis wir wieder frei sind.

— Joseph Mede
aus „Die englischen Puritaner: 365 Tage lebendiges Wasser“

Wieder frei sein. Genau darum soll es jetzt gehen. Wenn die Sünde erstmal entlarvt ist, dann stellt sich die Frage, wie wir aus diesem Teufelskreis herauskommen und die Entmachtung der Sünde — die Jesus Christus am Kreuz von Golgatha errungen hat — ganz praktisch in unserem Leben erfahren können. Wie werden wir also von unseren Gebundenheiten wieder befreit?

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Jun 29, 2012 - Allgemein    9 Kommentare

Luxusprobleme?

Weinendes Mädchen in der Ecke„Houston, wir haben ein Problem!“ ist das berühmte Zitat der tragisch gescheiterten Mondmission Apollo 13. Ein Problem, wo es um Leben und Tod ging. Aber mal ehrlich, sind das unsere Probleme? Existenzielle Probleme um Leben und Tod? Einen Mangel an Lebensmittel ist beispielsweise nicht festzustellen. Oder musstest du in deinem Leben schon tatsächlich einmal richtig hungern? Haben wir nicht alles was wir brauchen, sogar mehr als wir brauchen? Die einzigen gravierenden Probleme, die wir zu haben scheinen, sind doch bloß Luxusprobleme. Beispielsweise die verlorene EM 2012 gegen Italien am gestrigen Abend. Man könnte meinen, dass einige von uns Deutschen bei dieser so ärgerlichen Niederlage mehrere Tode gestorben sind.

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