Nov 2, 2016 - Impulse    1 Kommentar

Predigten sind keine geschichtlichen Vorlesungen!

Mein Blogger-Kollege Jörn nennt einige Gefahren, wenn Predigten zu historischen Vorlesungen verkümmern:

  • Gefahr die Relevanz des Texts für „heute“ zu verpassen.
  • Gefahr einer gelangweilten Zuhörerschaft.
  • Es ist möglich die Gegenwart Gottes, welche im Text spricht, zu verpassen.
  • Es verpasst das Prinzip von Römer 15,4 wonach die ganze Schrift zur Ausrüstung der Gläubigen des neuen Bundes geschrieben wurde.
  • Es verpasst das Prinzip von Lukas 24 und die Zentralität von Christus in der Bibel und dem Leben als Nachfolger.
  • Es lässt die Botschaft des Evangeliums aus, welches den Sieg Christi verkündet und Menschen einlädt durch Entscheidungen darauf zu antworten.

Ich glaube, dass teilweise die Gefahr besteht, zu vergessen, dass Predigen mehr ist, als die nackten literarischen Fakten zu benennen. Der Zuhörer muss in das Geschehen hineingenommen werden und den Text existenziell erfassen bzw. vielmehr von Gottes Wort erfasst werden.

Zum Artikel: Die Predigt als „geschichtliche Vorlesung“

Ähnliche Artikel:

1 Kommentar