Sep 29, 2016 - Impulse    1 Kommentar

Erwählung hält niemand vom Himmel fern

Nachdem ich einen kurzen Überblick über die Lehre der souveränen Gnade Gottes gegeben hatte, forderte ich die Klasse auf, Fragen zu stellen. Eine Frau? war besonders aufgebracht. ,Das ist das Schrecklichste, was ich je gehört habe‘, sagte sie. ,Bei Ihnen klingt das so, als ob Gott mit voller Absicht Menschen abweist, die errettet werden würden, und stattdessen nur die Erwählten annimmt.‘ Ich antwortete ihr Folgendes: ,Sie missverstehen die Situation. Sie sehen vor Ihrem geistlichen Auge einen Gott, der wie ein Türsteher an der Himmelstür steht, an der sich die Menschen drängen, um in den Himmel hineinzukommen. Und Er wählt Einzelne aus, die hereinkommen dürfen. Aber die Situation ist doch ganz anders. Zwar steht Gott mit ausgebreiteten Armen an der Himmelstür und lädt alle zu sich ein. Doch die Menschen laufen ohne Ausnahme in die entgegengesetzte Richtung auf die Tore der Hölle zu. Und deshalb wählt Gott in Seiner Gnade Einzelne aus, stoppt einen hier, den anderen dort und zieht sie zu sich, indem Er ihre Herzen verändert und sie willig macht, zu Ihm zu kommen. Die Erwählung hält niemand vom Himmel fern, der ohnehin dort hingekommen wäre, aber sie errettet eine Menge an Sündern vor der Hölle. Gäbe es keine Erwählung, wäre der Himmel ein leerer Ort, und die Hölle wäre zum Bersten gefüllt.‘ Diese Art Reaktion, die fest in der biblischen Wahrheit verankert ist, lässt alles in einem ganz anderen Licht erscheinen, nicht wahr? Wenn du in der Hölle umkommst, darfst du nur dir die Schuld dafür geben, denn es ist allein deine Schuld. Aber wenn du im Himmel ankommst, gib Gott alle Ehre, denn es ist allein Sein Werk. Ihm sei alle Ehre und Herrlichkeit, denn die Errettung von Sündern geschieht allein aus Gnade vom Anfang bis zum Ende!

– Mark Webb
aus „Souveräne Gnade“ von C.J. Mahaney

Sep 29, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Ruhen?

Ruhen?

ruhen

Ich versuche manchmal, mir die einzelnen Schöpfungstage vorzustellen und sich vor meinem inneren Auge abspielen zu lassen, wie da aus nichts etwas hervortrat. Wie Gott das Licht rief und das Licht hervorbrach, wie er das Meer vom Land schied und den Tag von der Nacht. Mit seinem Wort rief er die Sonne und den Mond, Linden und Ulmen, Tapire und Schildkröten, Ameisen und Stechmücken. Am sechsten Tag, als alles andere geschaffen war, rief er den Menschen ins Leben. Dann machte Gott mit den Menschen einen Rundgang durch das Paradies, das er geschaffen hatte, nannte einige Spielregeln und sagte: »Und morgen früh, wenn ihr wach werdet, ist hier übrigens Feiertag.« Das sagte er zu zwei Wesen, die bis dahin noch keinen Finger gerührt hatten. Sie waren gerade erst angekommen. Verschlafen, splitternackt und nigelnagelneu standen sie da. Und das Erste, was sie »tun« sollten, war: ruhen.

– Tomas Sjödin
in „Warum Ruhe unsere Rettung ist“

Bildquelle: jcomp / freepik

Sep 29, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Ich will meine Theologie erleben!

Ich will meine Theologie erleben!

Wir müssen uns nicht zwischen einem geistlichen Leben der Wahrheit und der rechten Lehre [auf der einen Seite] und einem der Kraft des Heiligen Geistes [auf der anderen Seite] entscheiden, sondern beides gehört zusammen. Meine Aufgabe war es nicht, meine Theologenstube zu verlassen und endlich jemand zu werden, der Erlebnisse mit Gott hatte, sondern den Heiligen Geist zu bitten, mir zu helfen, meine Theologie zu erleben.

– Tim Keller
in „Beten: Dem heiligen Gott nahekommen“

Sep 28, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Instrumente des Geistes

Instrumente des Geistes

megaphone

Eine Reformation wird heute genauso gebraucht wie zu Luthers Zeit und wenn uns Gott gnädig ist, so wird er sie uns schenken, wenn wir ihm vertrauen und seine Wahrheit öffentlich verkündigen. Aber merkt euch dieses; wenn die Gnade Gottes wieder neu in ihrer ganzen Fülle auf die Gemeinde ausgegossen wird, und der Geist Gottes von oben herab ausgeschüttet wird, in all seiner heiligenden Macht, so wird die Erde erschüttert werden wie nie zuvor.

Wir brauchen wieder Männer wie Luther, Calvin, Bunyan, Whitefield; Männer, die geeignet sind, Spuren in unserem Zeitalter zu hinterlassen, deren Namen unseren Feinden Schrecken einjagen. Wir brauchen ganz dringend Hilfe von solchen Männern. Von wo werden sie zu uns kommen? Sie sind Geschenke Jesu Christi an die Kirche; zu gegebener Zeit werden sie kommen. Er hat die Macht, ein goldenes Zeitalter von Verkündigern einzuläuten, und wenn die gute alte Wahrheit neu verkündigt wird, von Männern, deren Lippen wie mit einer lebendigen Kohle vom Altar belebt sind, so wird dies das Instrument des Geistes sein, durch das eine große umfassende Erweckung durchs Land geht …

– C.H. Spurgeon
aus „Der standhafte Prediger Martin Luther“ von Steven Lawson

Bildquelle: freepik

Sep 27, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Was ist Glaube?

Was ist Glaube?

wasistglaube

Stützt euch mit eurem ganzen Gewicht auf Christus! Noch besser wäre es zu sagen: Fallt der ganzen Länge nach hin und […] werft euch auf Jesus, ruht auf Ihm! Wenn Ihr das getan habt, dann habt ihr den errettenden Glauben. Dieser Glaube ist keine blinde Sache, denn er ist gegründet auf eine sichere Kenntnis. Er ist auch nichts Spekulatives; denn er glaubt Tatsachen, deren er sich absolut sicher ist. Er ist weder rein theoretisch noch bloße Träumerei; denn er vertraut und wagt und setzt alles auf die Wahrheit.

– C.H. Spurgeon

Zum gesamten Artikel: Was ist rettender Glaube?

Bildquelle: Harryarts / Freepik

Sep 26, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Ist Jesus Gott?

Ist Jesus Gott?

Letzte Woche begeisterte mich erneut eine Aussage aus dem ersten Johannesbrief:

Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. (1Joh 5,20)

Mark Driscoll veröffentlichte nun einen kompakten Artikel, in dem er der Frage nachgeht, ob Jesus laut Joh 1,18 wirklich der einzige Gott ist.

John provides “one of the most elevated statements about Jesus found in the New Testament.” Jesus is the Word of God who was with God from the beginning and who, indeed, was and is God.

In John 1:18, John explains that while no human has ever seen God, Jesus, who shares an unparalleled intimacy with God, and who is himself God, has now revealed him to us.

Importantly, John reveals Jesus as “the only God,” as translated in the English Standard Version of the Bible (ESV). This phrase has been the subject of much debate, especially since it appears to clearly affirm the deity of Christ. The exact translation of the phrase is debated, which can influence the way we understand what it means.

Zum Artikel: Does the Bible Teach That Jesus is the Only God?

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