Okt 24, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Wie prüft man Prophetien?

Wie prüft man Prophetien?

Paulus, der in 1Thess 5,20 davon spricht, dass man Weissagungen/Prophetien nicht verachten soll, sagt nur wenig später, dass man diese wiederum nicht einfach ungefiltert aufsaugen soll. Es heißt im Kontext:

Weissagungen verachtet nicht, prüft aber alles, das Gute haltet fest! Von aller Art des Bösen haltet euch fern! (1Thess 5,20-22)

Eine Prüfung durchzuführen impliziert automatisch die Annahme, dass am Ende des Prüfungsprozesses ein positives oder ein negatives Ergebnis steht. Ansonsten würde eine Prüfung keinen Sinn haben. Es ist äußert aufschlussreich, dass bereits im 2. Brief an die Thessalonicher die Gemeinde laut Paulus mit falschen Glaubensaussagen konfrontiert wurde. Die Gemeinde wird laut 2Thess 2,2 dafür kritisiert jegliche Äußerungen – egal ob durch „Geist“, „Wort“ oder „Brief“ – für bare Münze zu nehmen. Jegliche Quellen – natürlicher sowie übernatürlicher Art – müssen vor ihrer Annahme unbedingt einem Test unterzogen werden.

Doch auf welcher Grundlage soll eine Prüfung geschehen?

In der Auseinandersetzung mit den Verführungen in 2Thess 2 verweist Paulus auf einen Standard, der uns vor falschen Lehren bewahren kann. Es handelt sich um die unerschütterliche Grundlage ihres Glaubens: „Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch Wort oder durch unseren Brief“ (2Thess 2,15). Das, was den Thessalonichern gebracht wurde, war der „ein für alle Mal überlieferte Glaube“ (Jud 3).

Wer aufmerksam beide Thessalonicherbriefe liest, wird erkennen, dass Paulus alles andere als gegen Weissagungen im Gemeindezeitalter ist. Jedoch fordert er gleichzeitig zur gewissenhaften Prüfung auf und erinnert den Leser in dem Zuge an die unveränderlichen Überlieferungen. Ein ziemlich simples Prinzip wie ich finde.

Also: Lies deine Bibel. Kenne deine Bibel. Liebe deine Bibel.

Okt 24, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Predigtreihe: Römer 8

Predigtreihe: Römer 8

roemer8

Inzwischen habe ich die Predigtreihe „Römer 8“ beendet. Es war eine spannende Reise durch den Mount Everest der Bibelkapitel. Unten findest du die Predigten aus der Reihe im Gesamtüberblick.

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Okt 22, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Verheißungen an Überwinder

Verheißungen an Überwinder

Römer 8 spricht davon, dass wahre Kinder Gottes und Nachfolger Jesu die Herausforderungen der Nachfolge durch die Kraft des Heiligen Geistes meistern. Sogar aus Bedrohungen wie Bedrängnis, Angst, Verfolgung, Hungersnot, Blöße, Gefahr oder Schwert werden wir siegreich hervorgehen bzw. diese überwinden. Wer zu den Überwindern gehört, auf den warten herrliche Verheißungen:

Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist. (Offb 2,7)

Wer überwindet, wird keinen Schaden erleiden von dem zweiten Tod. (Offb 2,11)

Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben und, auf den Stein geschrieben, einen neuen Namen, den niemand kennt, als wer ihn empfängt. (Offb 2,17)

Wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Macht über die Nationen geben; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, wie Töpfergefäße zerschmettert werden, wie auch ich von meinem Vater empfangen habe; und ich werde ihm den Morgenstern geben. (Offb 2,26-28)

Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. (Offb 3,5)

Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen. (Offb 3,12)

Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. (Offb 3,21)

Wer überwindet, wird dies erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein. (Offb 21,7)

Okt 21, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Jesu aktiver und passiver Gehorsam

Jesu aktiver und passiver Gehorsam

Jesus’ so-called “passive” and “active” obedience were lifelong endeavors as he fulfilled the demands and suffered the penalties of God’s law, and both culminated in the cross.

Though some critics of Reformed theology critique the distinction as extrabiblical, I think the New Testament clearly teaches both aspects: the lifelong passive obedience of Christ (his penalty-bearing work of suffering and humiliation) and the lifelong active obedience of Christ (his will-of-God-obeying work) culminate in the cross. Those who trust in him and are united to him do not just have his active obedience credited to their account; nor do they just have his passive obedience credited to their account. The Bible doesn’t divide his obedience up in this way. Rather, believers are recognized as righteous through the imputation of the whole obedience of Christ (the reckoning of Christ’s complete work to our account).

In other words, confessionally Reformed folks argue for both-and, not either-or. In the New Testament, Christ’s righteous work is of one cloth: it’s always “obedience unto death.” One cannot separate Christ’s fulfillment of God’s precepts from Christ’s payment of the penalty for our failing to obey God’s precepts.

– Justin Taylor

Mehr lesen: Do You Know the Difference Between the “Active” and “Passive” Obedience of Christ?

Okt 20, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Die Komplementarität von Mann und Frau

Die Komplementarität von Mann und Frau

Sehenswert! Eine sehr feine, erfrischende und humorvolle Diskussion zwischen Männern und Frauen über die „Komplementarität von Mann und Frau“.
Vorsicht: Es handelt sich um alles andere als um egalitären Mainstream.

Okt 19, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Warum wartete Jesus so lange?

Warum wartete Jesus so lange?

John Piper hat in seinem Podcast auf eine Frage geantwortet, die ich mir auch immer mal wieder stelle: Warum hat Jesus so viele Jahretausende vergehen lassen, ehe er auf die Welt kam, um die Menschen ein für alle Mal durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung von der Sünde zu befreien?

God has designed the world and cultures and the nature of humanity so that certain conditions, certain states of affairs come about in the world gradually. We can always second-guess why God would ordain it to be that way, but he has told us that some things take time, meaning taking all of reality into account, God thought it wise that things would develop the way they do. Here are some examples.

[…]

Now that, it seems to me, is as close as we get in the Bible to an explanation of why there is such a long and contorted, disappointing, frustrating history. God ordained that the history of Israel would develop in such a way and for as long as it did, so that Israel would be a lesson book for the nations about the gospel, a lesson book for the nations that no one can be justified by law keeping. And evidently God believes that the lengthy story of failures under every condition of advantage makes the point in the best possible way.

– John Piper

 

Zum ganzen Transskript: Why Did Jesus Delay So Long Before Entering Human History?

Okt 18, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Wen Gott zu uns sendet

Wen Gott zu uns sendet

If God had perceived that our greatest need was economic, he would have sent an economist. If he had perceived that our greatest need was entertainment, he would have sent us a comedian or an artist. If God had perceived that our greatest need was political stability, he would have sent us a politician. If he had perceived that our greatest need was health, he would have sent us a doctor.
But he perceived that our greatest need involved our sin, our alienation from him, our profound rebellion, our death; and he sent us a Savior.

– D.A. Carson

Okt 15, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Offene Islam-Debatte erlaubt?

Offene Islam-Debatte erlaubt?

Erschreckende und alarmierende Beobachtungen:

Und die Meinungsdiktatur in Deutschland schreitet fort! Die Uni Augsburg, wo ich studiert und meine ersten Forschungsergebnisse zum politischen Islam präsentiert habe, hat es abgelehnt, dass ich eine Diskussion mit Studierenden über mein neues Koran-Buch führe, weil ich einst bei der AFD aufgetreten bin. Auch die Uni München wo ich Jahre lang islamische und jüdische Geschichte gelehrt habe, hat mir einen Raum für einen Vortrag verweigert mit der Begründung „Wir stellen unsere Räume für weltanschauliche Veranstaltungen nicht zu Verfügung“.

Die Uni Augsburg, die mich einst als Muster-Muslim mit Preisen geehrt hat, verweigert mir nun eine kritische Diskussion über den Koran. Die Uni München, die mir einst zutraute, deutschen und ausländischen Studierenden über die islamische Geschichte zu unterrichten, lehnt es jetzt ab, dass ich die Ergebnisse meiner Forschung zum Koran in einem offenen Dialog mit Studierenden und Bürgern der Stadt diskutiere.

Wohin entwickelt sich die Meinungsfreiheit in Deutschland? Unis, Intellektuelle, Islamfunktionäre und Politiker der Parteien der Mitte weigern sich, einer ehrlichen und offenen Debatte über den Islam zu stellen, dann jammern sie alle, dass diese Debatte am rechten Rand geführt wird!

Hamed Abdel-Samad

Okt 12, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Akzeptanz statt Toleranz

Akzeptanz statt Toleranz

Einen Bildungsplan, dem die verfassungsrechtlich vorgeschriebene Toleranz als Bildungsziel nicht genügt, sondern der stattdessen die Akzeptanz ganz spezifischer Weltanschauungen und Bewertungen zu implementieren versucht, kann man nur als Gesinnungslehrplan bezeichnen …

Mehr lesen: Akzeptanz statt Toleranz

Okt 9, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Tweets der Woche #12

Tweets der Woche #12

Tweets der Woche

Erneut möchte ich die interessanten Tweets der vergangenen Woche vorstellen. Fühlt euch frei den jeweiligen Twitter-Autoren zu folgen.

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