Sep 10, 2016 - Impulse    1 Kommentar

Jeder hat eine Christologie

Wer  sich  Christ  nennt,  bekennt  damit,  dass er Christus als sein Jünger nachfolgt. Er hat eine Christologie – eine Lehre  von  Christus  –, die  seine Auffassung  von Christus  widerspiegelt.  Diese Christologie  kann  stillschweigend  oder  deutlich  zum  Ausdruck  gebracht werden. Sie kann die Tiefe der biblischen Offenbarung und die historische Reflektion  der  Christen  über  die  Schrift  widerspiegeln  oder  sie  kann  ausgedacht  und  vom  Wort  abgekoppelt  sein.  Doch  bei  keinem  bekennenden Christen  fehlt  eine  Christologie.  Da  für  das  Christentum  die  Nachfolge Christi  von  zentraler  Bedeutung  ist,  hat  die  Kirche  jahrhundertelang  darum gerungen, den Christus der Geschichte und der Schrift zu verkündigen, nicht  den  Christus  unserer  Fantasie. […] Die Ligonier-Erklärung  versucht  zur  Ehre  Christi  und  zur  Erbauung  der  Seinen  die  historische,  altkirchliche,  biblische  Christologie  der  Gemeinde  in einer  Form  zusammenzufassen,  die  man  einfach  bekennen  kann  und  die hilft, den beständigen Glauben der Kirche zu lehren und die als allgemeines Bekenntnis dienen kann, um das sich die Gläubigen aus verschiedenen Kirchen für die gemeinsame Mission scharen können.

— R.C. Sproul

Die kürzlich veröffentlichte Bekenntnisschrift kann dir dabei helfen herauszufinden, inwiefern deine Sicht auf Jesus von Fantasien geprägt oder wirklich biblisch haltbar ist. Es lohnt sich.

Zur Ligonier-Erklärung zur Christologie

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  • Wunderbares Bekenntnis!