Jul 4, 2012 - Allgemein    Kommentare deaktiviert für Guten Morgen, liebe Sorgen!

Guten Morgen, liebe Sorgen!

Einsames BootWie ist das eigentlich mit den Ängsten und Sorgen des Lebens? Sorgst du dich um jede Kleinigkeit, oder nimmst du jede Situation, wie sie halt auf dich zukommt? Oft sind sie einfach da. Manchmal auch ohne Grund und unnötigerweise.

Ich muss gestehen, dass ich mich in den letzten Tagen und Wochen sehr unruhig fühle. Viele Herausforderungen kommen gleichzeitig auf mich zu. Mauern, die zu groß scheinen und Berge, die ich nicht erklimmen kann. Probleme, die zu gewaltig für mich sind.

Jesus hat einmal gesagt:

Mt 6,31) Macht euch keine Sorgen! Fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? 32) Denn damit plagen sich die Menschen dieser Welt herum. Euer Vater [im Himmel] weiß doch, dass ihr das alles braucht!

Leichter gesagt, als getan, oder? Gehört das nicht auch irgendwie dazu, dass man sich in schwierigen Zeiten sorgt und auch manchmal einfach nicht weiter weiß, ja sogar verzweifelt?

Dazu möchte ich euch einige Zeilen zumuten, die sehr herausfordern, aber auch eine starke Ermutigung sind. Mich zumindest haben diese Wort von dem bereits verstorbenen Prediger Oswald Chambers aufgerichtet:

Oswald Chambers„Das Stillesein im Herrn hängt gar nicht von äußeren Umständen ab, sondern von deiner Beziehung zu Gott Selbst. Beunruhigung endet schließlich in Sünde. Wir bilden uns ein, dass ein wenig Besorgnis und Unruhe ein Zeichen unserer großen Weisheit sei; es ist viel eher ein Zeichen unserer großen Bosheit. Alle Beunruhigung entspringt aus dem Entschlusse, den eigenen Willen durchzusetzen. Der Herr [Jesus Christus] sorgte sich nie und war nie ängstlich, weil Er nie darauf ausging, Seine eigenen Ideen zu verwirklichen; Er ging darauf aus, Gottes Ideen zu verwirklichen. Es ist böse, sich als ein Kind Gottes zu beunruhigen. Warst du so töricht, deine Seele mit dem Gedanken zu erfüllen, deine Lage sei für Gott zu schwierig? Schiebe all deine Mutmaßungen beiseite und bleibe im Schatten des Allmächtigen! Sage Gott mit Entschiedenheit, dass du dich nicht beunruhigen willst! All unsere Sorge und Unruhe rührt einzig davon her, dass wir unsere Rechnung ohne Gott machen.“ (aus Mein Äußerstes für Sein Höchstes, S. 186)

Vielleicht kannst du mit diesen Worten genauso viel anfangen wie ich. Vielleicht ist gerade heute ein Tag, an dem du  dich wieder an Gottes Fürsorge erinnern kannst. Denn:

Spr 12,25) Sorgen drücken einen Menschen nieder, doch ein gutes Wort richtet ihn auf.

Also, werde ruhig, geh ins Gebet. Schnapp dir deine Bibel und höre auf Gott. Gibt ihm deine Ängste und Sorgen ab.

1Petr 5,7) Werft alle eure Sorgen auf Gott, denn er sorgt für euch.

Soli Deo Gloria,
wju

Bildquellen: CFalk / pixelio.de; Wikipedia

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