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Sep 26, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Ist Jesus Gott?

Ist Jesus Gott?

Letzte Woche begeisterte mich erneut eine Aussage aus dem ersten Johannesbrief:

Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. (1Joh 5,20)

Mark Driscoll veröffentlichte nun einen kompakten Artikel, in dem er der Frage nachgeht, ob Jesus laut Joh 1,18 wirklich der einzige Gott ist.

John provides “one of the most elevated statements about Jesus found in the New Testament.” Jesus is the Word of God who was with God from the beginning and who, indeed, was and is God.

In John 1:18, John explains that while no human has ever seen God, Jesus, who shares an unparalleled intimacy with God, and who is himself God, has now revealed him to us.

Importantly, John reveals Jesus as “the only God,” as translated in the English Standard Version of the Bible (ESV). This phrase has been the subject of much debate, especially since it appears to clearly affirm the deity of Christ. The exact translation of the phrase is debated, which can influence the way we understand what it means.

Zum Artikel: Does the Bible Teach That Jesus is the Only God?

Sep 25, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Hoffnung für geplagte Gewissen

Hoffnung für geplagte Gewissen

Jedes mal, wenn der Heilige Geist unser Gewissen trifft und uns von Sünde überführt, erinnert uns Gott, dass wir sein sind und er uns niemals verlassen wird.

– Burk Parsons

Sep 24, 2016 - Impulse    1 Kommentar

Urteil eines Islamkritikers

Auf die Frage hin was der größte Unterschied zwischen dem Gott der Muslime und dem Gott der Christen sei, antwortete der islamkritische Publizist und Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad der „Welt“:

Der Gott der Muslime misstraut den Menschen und will, dass der Mensch sich für Gott opfert. Der Gott der Christen opfert sich selbst für die Menschen. Der Gott der Muslime verlangt die Auspeitschung der Unzuchttreiber, und der Gott der Christen sagt „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“. Jesus sagte: „Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist, und gib Gott, was Gottes ist.“ Mohamed war selber Kaiser, hatte einen Staat gegründet, verabschiedete Gesetze und tötete Menschen, um seinen Staat zu verteidigen beziehungsweise auszubauen. Das Neue Testament relativiert die Gewalt des Alten Testaments. Der Koran gilt aber als das letzte Testament, das endgültige Manifest Gottes, das weder angezweifelt noch relativiert werden darf, und hier liegt das Hauptproblem.

Zum ganzen Interview mit Hamed Abdel-Samad.

Mein Freund Gottfried Sommer kommentiert zu diesen Zeilen folgendes:

Abdel-Samad sieht zurecht, dass das Neue Testament unter anderen Vorzeichen steht und stellt zu recht fest, dass der Koran in keiner Weise einen Fortschritt gegenüber dem Neuen Testament darstellt, im Gegenteil. Übrigens sehen wir, dass es Unsinn ist, den Evolutionsgedanken für Weltanschauungen und Religionen anzuwenden, würde dieser stimmen, könnten wir gerade im Koran einen Fortschritt gegenüber Altem und Neuem Testament sehen. Deshalb ist auch die Aussage: „Der Koran braucht noch die 600 Jahre, welche ihm das Christentum voraus hat, um friedlich zu werden“ Unsinn. Gemäß dem Entwicklungsgedanken hätte ja Mohammed auf dem Neuen Testament aufsetzen können, was er ja hätte machen können, da einer seiner vielen Schwiegerväter Nestorianischer Priester war.

Sep 24, 2016 - Impulse    1 Kommentar

Wenn Zocken zum Götzen wird

gamecontroller

Vergangenes Wochenende war ich auf der Josia-Konferenz, wo mir in schriftlicher Form folgende Frage gestellt wurde:

Waldemar, wie hast du es geschafft, das Zocken dir nicht zum Götzendienst wird und „nur“ ein spaßiges Hobby ist.

Ich gehöre bei weitem nicht zu denjenigen, die das Spielen von PC- oder Konsolen-Games verteufeln. Ich bin mit Amiga, PC, Gameboy, PlayStation aufgewachsen und freue mich, wenn auch immer seltener, immer mal wieder über richtig gute Games. (Sicherlich gibt es Genres, die für mich aufgrund meiner Glaubensüberzeugungen nicht infrage kommen. Ein netter Richtwert ist für mich die Frage, ob ich ruhigen Gewissens meinen Controller Jesus anbieten würde, wenn dieser gerade neben mir sitzen würde. Sagt mir mein Gewissen, dass er bestimmt aber höflich ablehne, spiele ich das Spiel nicht.)

Die obige Frage des Konferenz-Teilnehmers freut mich, weil sie mir zeigt, dass die fragende Person erkannt hat, dass Zocken zumindest das Potential hat, auf ungesunde Art und Weise Einfluss auf mein Leben auszuüben (Gedanken, Sehnsüchte, Vorstellungen, Wünsche, Werte). Darum stellt sich für mich nicht so sehr die Frage, ob Zocken an sich verkehrt ist, sondern tatsächlich wie ich mit Games umgehen kann, dass sie keinen negativen Einfluss auf mich und mein Herz haben.

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Sep 24, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Sieg über Sünde

Sieg über Sünde

faust

Als Charles Wesley folgenden Liedtext verfasste: „Er zerstört die Macht vergebener Sünd’“, da lehrte er uns eine entscheidende Wahrheit darüber, wie das Kreuz unseren Kampf gegen die Sünde beeinflusst. Alle, die an Jesus Christus glauben, haben die Vergebung ihrer Sünden. Und auf dieser Grundlage der Vergebung wurde die Macht der Sünde zerbrochen – nicht umgekehrt! Es gäbe kein Evangelium, keine gute Botschaft, wenn wir singen müssten: „Er vergibt die Schuld der überwundenen Sünde.“ Nein, zuerst muss Vergebung geschehen, unsere Schuld muss ausgelöscht werden, dann gibt Gott die Kraft zum Sieg.

– John Piper
in „Heiligung im Alltag“

Bildquelle: freepik

Sep 23, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Die Hölle leer lieben?

Die Hölle leer lieben?

idea berichtet:

Gottes Gnade ist so groß, dass sie sogar die Hölle „leer lieben“ wird. Diese These äußerte die evangelische Theologin Christina Brudereck (Essen) auf einer Tagung. […] Zur Frage, ob die Menschen am Ende „rausgeliebt“ werden, schreibt Tobias Faix: „Ich hoffe doch, dass nach dem Gericht Gottes endlich Gerechtigkeit herrscht und er sein Recht in seiner neuen Welt durchgesetzt hat. Weiß ich es? Nein, das tue ich nicht, aber in einem bin ich ganz sicher: Wenn Gott der Richter ist, dann bin ich es nicht.“

Was soll man eigentlich dazu noch sagen. Wer in seiner Bibelauslegung sich vom Zeitgeist und nicht vom Heiligen Geist an die Hand nehmen lassen möchte, wird nie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Umso dankbarer bin ich für Brüder, die klare Kante in theologischer Hinsicht zeigen und nachvollziehbar die Bibel auch in solch schwierigen unpopulären Themen auslegen. Ich verweise auf meinen lieben Bruder Hanniel, der vor einigen Jahren den Aufsatz verfasste, indem er „aufgrund des Gesamtzeugnisses der Heiligen Schrift eine physische, qualvolle, ewige Hölle [verteidigt]“:

Lieber Leser, ja die ewige Herrlichkeit wird unendlich herrlich sein. Aber verschließ nicht die Augen vor der ganzen Wahrheit, denn Jesus spricht:

Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. (Joh 3,36)

PS: Wer im Besitz der Biblischen Dogmatik von Wayne Grudem ist, dem kann ich zu diesem Thema das Kapitel 56 „Das Jüngste Gericht“ empfehlen.

Sep 21, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Wird dir deine Bibel zum Segen?

Wird dir deine Bibel zum Segen?

In der aktuellen Bibelstudienreihe unserer Gemeinde behandeln wir seit inzwischen über einem Jahr die Apostelgeschichte. Heute studierten wir die Passage Apg 17,10-15, wo es u.a. heißt:

Die Brüder aber sandten sogleich in der Nacht sowohl Paulus als auch Silas nach Beröa; die gingen, als sie angekommen waren, in die Synagoge der Juden. Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte. (Apg 17,10-11)

In einem sehr erbaulichen Stil beschreibt ein alter schon längst verstorbener Pfarrer, dass der Gebrauch der Bibel uns wirklich zum Segen werden kann, wenn wir dem Beispiel der Beröer folgen.

Wenn wir jene Zuhörer des Paulus in Beröa in ihrem Schriftgebrauch beobachten und damit vergleichen, wie heute viele Christen ihre Bibel zur Hand nehmen, so fällt uns ein Unterschied auf, der uns mit tiefer Wehmut erfüllt. Wir meinen diesen: Den Zuhörern des Paulus in Beröa war es eine selbstverständliche Sache, dass die Schrift ausschlaggebend sei, weil Gott in ihr seinen heiligen Willen kundgetan und sich darin geoffenbart hatte. Leider können wir diesen richtigen Standpunkt jener Leute heutigen Tages nicht bei jedem Christen voraussetzen. Das Schlangengift einer hochmütigen Kritik hat viele verdorben. Statt diesem Worte Gottes untertan zu sein, stellen viele ihre eigene Vernunft und Meinung über dasselbe.

Über diesen Hochmut und Mangel an Gottesfurcht gilt es Buße zu tun, wenn das Wort Gottes seine ganze Segenskraft bei uns entfalten soll. Die Leute zu Beröa kamen mit ihrer kindlichen und demütigen Stellung zur Bibel unendlich weiser in göttlicher Erkenntnis, als viele Weise nach dem Fleisch (1. Korinther 1,26), denen dies fehlt. Es ist besser, mit dem Psalmisten nach Luthers Übersetzung zu flehen: „Lass deinen Knecht dein Gebot festiglich für dein Wort halten, dass ich dich fürchte“ (Psalm 119,31), statt dem Versucher unser Ohr zu leihen, wenn er seine Zweifelsfrage „Sollte Gott gesagt haben?“ in unser Herz werfen will.

Wollen wir die Gotteskraft, die im Worte liegt, am eigenen Herzen erfahren, so müssen wir auch um die Stellung zur Bibel beten, die nach Gottes Willen die richtige ist.

– Alfred Christlieb
in Der Apostel Paulus

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