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Nov 29, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Kann man sich dem Geist Gottes widersetzen?

Kann man sich dem Geist Gottes widersetzen?

It’s important that whenever you hear theologians talk about „irresistible grace“ to understand what they mean and to keep several factors in mind. The first thing I’d have to say would be that Romans 8 verses 7 and 8 tells us that the mind that is set on the flesh is hostile to God and it does not submit to God’s law. But more than that, it says it cannot submit to God’s law. So there’s an inability that the human nature has, or the human mind has, when it comes to responding positively, especially in a saving way, to the law of God or to the commands of God, one of which would be to believe in Jesus. But at the same time, when you hear the term irresistible grace, it’s also important to understand that we mean by that something very narrow and very specific. In Acts chapter 7 verse 51, we read the call or the accusation, the rebuke, why do you constantly resist the Holy Spirit? There are ways in which the work of the Holy Spirit can be resisted. And at the same time, in Romans chapter 9 verse 19 we learn that „who can resist the will of God?“ So, there are ways in which the Holy Spirit can be resisted, ways in which Holy Spirit cannot be resisted, and that’s where this term irresistible grace becomes very important. It’s not just that all the work of Holy Spirit cannot be resisted, because obviously the Holy Spirit can be resisted, according to Acts chapter 7 verse 51. And people do that all the time. Anytime the Holy Spirit makes offers to people — he leads them, he guides them, he gives them information about things, tells them about the commands of God — that can be resisted. The only time that the Holy Spirit cannot be resisted is when God has decreed specifically that he is not to be resisted at this time. And so, when you hear people talk about irresistible grace, that work of the Holy Spirit is a very special thing. It has not to do with the general call of the gospel. It doesn’t even have to do with the less general but still nevertheless resistible calls of the Holy Spirit to obey him, even in the lives of believers, but has to do with that specific time when God has decreed that his will will be accomplished in a special, specific way. And that, when God has so decreed it, is irresistible work from the Holy Spirit.

Nov 26, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Wege gegen die innerliche Verarmung

Wege gegen die innerliche Verarmung

Einspännerwege, Absonderung vom Volk Gottes, lassen uns innerlich verarmen. Verbindung mit dem Leib Christi läßt uns Zuflüsse von oben zuströmen. Es irren die Menschen, welche ohne Gemeinschaft mit Gliedern am Leib Jesu innerlich zu besonderer Kraft gelangen wollen. Es wachsen am inwendigen Menschen alle, welche sich in gottgewollter Weise mit dem Volk des Herrn verbinden und vereinigen lassen (Eph 4,15.16).

– Alfred Christlieb

Nov 23, 2016 - Impulse    2 Kommentare

Erfüllt mit Heiligem Geist?

Heiliger Geist

Man kann in seinem Leben vieles innerlich erfahren haben, man kann ein Verehrer großer Gottesmänner sein, man kann einem kleinen engen Kreis von Jüngern angehören und dennoch die rechte Fülle von Gotteskraft, die der Herr uns geben möchte, nicht in Besitz haben. Deshalb gilt es, nicht stehenzubleiben bei dem, was wir bisher empfangen haben. Es gilt uns das Josuawort: „Wie lange seid ihr so lässig, dass ihr nicht hingeht, das Land einzunehmen, dass euch der Herr, der Gott eurer Väter, gegeben hat?“ (Jos 18,3). Lasst uns nicht ausruhen auf früheren Erweckungszeiten und Glaubenserfahrungen, sondern tief eindringen in die ganze Gnadenfülle, die uns in Christus geschenkt ist, und die Ermahnung des Paulus befolgen: „Werdet voll Geistes!“ (Eph 5,18).

– Alfred Christlieb

Nov 15, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Trust in earthly princes?

Trust in earthly princes?

Every time we trust in political power and material comfort, we are demanding something other than Jesus. Let us search our hearts to determine where we are not trusting in the Lord and repent if we are trusting in earthly princes this day.

Tabletalk

Nov 10, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Gottesfürchtige Bibelschulen

Gottesfürchtige Bibelschulen

Auf TheoBlog.de wurde ich auf einen sehr schönen Artikel aufmerksam. Ich wünschte mir ich hätte solch eine Ausbildungsstätte genossen, wie sie im Artikel beschrieben wird. Möge Jesus in seiner unendlichen Freundlichkeit ein Erwachen schenken!

Gottesfürchtige Bibelschulen

Nov 10, 2016 - Impulse    1 Kommentar

Sklave eines fremden Gewissens?

Die Freiheit eines Christen sollte nie so eingesetzt werden, dass man zum Anstoß für andere Christen wird (Röm 14,13). Paulus hat dieses Prinzip nicht spontan und unüberlegt aufgeschrieben; es ist ein gut durchdachtes Prinzip, dem er sich selbst auch verpflichtet hat (1Kor 8,13). Wenn diese Verpflichtung eingegangen wird, nimmt sie einen solch großen Teil unseres Denkens ein, dass sie unser Verhalten instinktiv steuert. Uns wurde in Christus die Freiheit gegeben, damit wir anderer Menschen Diener würden, und nicht damit wir uns unseren eigenen Vorlieben hingeben.

[…]

Das heißt nicht, dass ich der Sklave des Gewissens einer anderen Person werden muss. Calvin drückt das gut aus, wenn er sagt, dass wir auf die Ausübung unserer Freiheit den schwächeren Gläubigen zuliebe verzichten, aber nicht, wenn wir es mit Pharisäern zu tun haben, die uns auffordern, uns an etwas Unbiblisches zu halten. Wo das Evangelium auf dem Spiel steht, muss die Freiheit ausgeübt werden; wo die Stabilität eines schwachen Christen auf dem Spiel steht, müssen wir darauf verzichten.

Mehr lesen: Vier Prinzipien für die Ausübung der Freiheit des Christen

Nov 8, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für 10 Gründe, warum die Autoren des Neuen Testaments die Wahrheit sagten

10 Gründe, warum die Autoren des Neuen Testaments die Wahrheit sagten

Gesehen auf Facebook bei meinem Philosophen-Freund Rod Nolte. 🙂

1. Die Autoren des NT schrieben Dinge auf, die ihre Bewegung in ein ungünstiges Licht rückten. (Jünger waren fortwährend schwer von Begriff, Jünger verließen Jesus, Petrus verleugnete Jesus, etc.)

2. Die Autoren schrieben unangenehme Aussagen anderer über Jesus auf. (Jesus sei ein „Fresser und Weinsäufer“, von Dämonen besessen, etc.)

3. Die Autoren schrieben Worte Jesu mit sehr schwer zu erfüllenden Anforderungen auf. (Feindesliebe, Scheidungsverbot etc.)

4. Die Autoren des NT unterschieden klar zwischen Jesu Worten und ihren eigenen Worten. (Sie schrieben Jesus nicht Worte zu, um theologische Dispute zu regeln)

5. Die Autoren des NT beschrieben Ereignisse bei Begräbnis und Auferstehung Jesu, die sie nicht erfunden hätten. (Z.B. dass nicht sie, sondern ein Mitglied des Sanhedrin (Joseph von Arimathäa) das Begräbnis für Jesus organisierten; dass Frauen die ersten Zeugen der Auferstehung waren, u.a. die früher dämonenbesessene Maria Magdalena).

6. Die Autoren des NT erwähnten mehr als 30 Personen, die durch außerbiblische Quellen historisch bestätigt wurden. (Wäre daran etwas falsch gewesen, hätte man es leicht nachprüfen und widerlegen können, z.B. die Begegnungen und Gespräche von Paulus mit Festus, Felix, etc.).

7. Die Schriften des NT enthalten genügend Abweichungen in Details, um unabhängige Zeugenberichte zu sein, und genügend Übereinstimmungen in der Kernbotschaft, um über die gleichen Ereignisse zu schreiben. (Simon Greenleaf, Harvard Professor in Law: „Die Evangelien würden heute vor Gericht problemlos als Augenzeugen-Aussagen anerkannt“.)

8. Die Autoren des NT fordern ihre Leser heraus, die Fakten zu überprüfen, und auch Wunder nachzuprüfen. (Paulus spricht in 1. Kor. 15 von 500 Augenzeugen der Auferstehung, „von denen die meisten noch leben“).

9. Die NT Autoren beschreiben Wunder wie alle anderen Ereignisse: mit einfachen Worten, ohne Ausschmückungen.

10. Die Autoren des NT gaben tief verwurzelte, 1500 Jahre alte Überzeugungen auf (Tieropfer, Gesetz, Beschneidung, Sabbat am Samstag, etc.), und nahmen radikale neue Überzeugungen an (Abendmahl: Brot und Wein (Leib und Blut Jesu), vollkommenes Opfer Jesu am Kreuz (also Rettung nicht durch Gesetz), Feiertag am Sonntag, Taufe etc.) und waren bereit, dafür in den Tod zu gehen.

Quelle: „I don’t have Enough Faith to Be an Atheist“ (Turek, Geisler)

Nov 7, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Jesus allein rettet

Jesus allein rettet

Pastor und BFP-Präses Johannes Justus schreibt:

[Das Kreuz symbolisiert] das Zentrum des christlichen Glaubens. Es steht nicht nur für Hinrichtung, sondern vor allem für Erlösung. In diesem Zusammenhang fasziniert mich, dass die Bibel gar kein Interesse an der Sünde als solche hat, sondern stets an der Überwindung der Sünde. Nicht das Problem ist zentral, sondern die Lösung des Problems.

[…]

Kein Mensch könnte zurückkehren in die Gemeinschaft mit Gott, wenn Jesus nicht gestorben und auferstanden wäre. Er allein hat den Tod besiegt, ist in den Himmel aufgefahren, wurde zur Rechten Gottes erhöht und empfing alle Macht im Himmel und auf Erden (Markus 16,9). So wurde seine Erniedrigung nicht nur zur Grundlage seiner Erhöhung, sondern auch zur Grundlage unserer Erlösung.

[…]

Die Offenbarung Gottes in seinem Sohn übertrifft alles. Gott kann uns nicht näher kommen, als er es in Jesus getan hat. Mit ihm beginnt eine neue Zeitrechnung. Buchstäblich. Er ist in seiner Würde, Hoheit und Majestät über alles erhaben. Er ist der Grund und das Ziel aller Existenz. Deswegen konnte er allein Erlösung bringen. Es gibt keinen anderen Weg zu Gott als durch ihn. Das ist das Bekenntnis des christlichen Glaubens.

Mehr lesen: Jesus allein rettet

Nov 7, 2016 - Impulse    1 Kommentar

Nein zur Judenmission?

israel

Die Evangelische Kirche in Deutschland scheint es mit ihren Verlautbarungen mal wieder besser zu wissen als die Jünger Jesu der ersten Stunde:

„Ein christliches Glaubenszeugnis, das darauf zielt, Juden zum Glauben an Jesus als Christus zu bekehren, widerspricht dem Bekenntnis zur Treue Gottes und der Erwählung Israels.“ (Quelle)

Wer es mal wagt seine Bibel zu öffnen wird recht bald erkennen, dass christliche Mission immer zuerst in den jüdischen Synagogen (!) begann:

In Damaskus
Apg 9,20: Und sogleich predigte er in den Synagogen Jesus, dass dieser der Sohn Gottes ist.

Auf Zypern
Apg 13,5: Und als sie in Salamis waren, verkündigten sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden.

In Antiochia
Apg 13,14: Sie aber zogen von Perge aus hindurch und kamen nach Antiochia in Pisidien; und sie gingen am Tag des Sabbats in die Synagoge und setzten sich.

In Thessalonich
Apg 17,1: Nachdem sie aber durch Amphipolis und Apollonia gereist waren, kamen sie nach Thessalonich, wo eine Synagoge der Juden war.

In Beröa
Apg 17,10: Die Brüder aber sandten sogleich in der Nacht sowohl Paulus als auch Silas nach Beröa; die gingen, als sie angekommen waren, in die Synagoge der Juden.

In Athen
Apg 17,17: Er unterredete sich nun in der Synagoge mit den Juden und mit den Anbetern und auf dem Markt an jedem Tag mit denen, die gerade herbeikamen.

In Korinth
Apg 18,4: Er unterredete sich aber in der Synagoge an jedem Sabbat und überzeugte Juden und Griechen.

In Ephesus
Apg 18,19: Sie kamen aber nach Ephesus, und er ließ jene dort zurück; er selbst aber ging in die Synagoge und unterredete sich mit den Juden.
Apg 19,8: Er ging aber in die Synagoge und sprach freimütig drei Monate lang, indem er sich mit ihnen unterredete und sie von den Dingen des Reiches Gottes überzeugte.

Es ist an dieser Stelle eigentlich unnötig zu erwähnen, dass die ersten Jesusnachfolger (!) gebürtige Juden waren und die Kirche in den ersten Jahren hauptsächlich aus Juden bestand. Wer keine Judenmission will, der verachtet das Jerusalemer (!) Pfingstereignis (die Mission tausender Juden und damit die Geburtsstunde der Kirche), und hat damit das Recht verwirkt, sich Kirche zu nennen.

Überlegt die EKD etwa sich des Evangeliums schämen zu wollen?

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. (Röm 1,16)

Hosianna!

Update (10.11.2016)

In einer weiterführenden Diskussion in den Sozialen Medien wurde mir entgegnet, dass die EKD-Verlautbarungen nicht so negativ bewertet werden könnten, da sie sicherlich als Beitrag im Rahmen einer kritischen Auseinandersetzung von Luthers Verhältnis zu den Juden zu bewerten seien. Mit diesen Ansatz solle demnach der „christlichen Judenfeindschaft“ vonseiten der EKD ein Ende gesetzt werden.

Doch macht dieser vorgeschlagene Deutungsrahmen die Äußerungen keineswegs richtiger oder annehmbarer. Selbst wenn Luther noch schlimmere Dinge getan hätte, rechtfertigt das nicht den Missionauftrag an Juden heute zu negieren. Hierfür wäre es ausreichend Fehler der Vergangenheit einzugestehen und von Herzen um Vergebung zu bitten. Stattdessen werden lieber biblisch unhaltbare missiologische Lehrsätze vorgelegt.

Bildquelle: Nicolas Raymond

Nov 2, 2016 - Impulse    1 Kommentar

Predigten sind keine geschichtlichen Vorlesungen!

Mein Blogger-Kollege Jörn nennt einige Gefahren, wenn Predigten zu historischen Vorlesungen verkümmern:

  • Gefahr die Relevanz des Texts für „heute“ zu verpassen.
  • Gefahr einer gelangweilten Zuhörerschaft.
  • Es ist möglich die Gegenwart Gottes, welche im Text spricht, zu verpassen.
  • Es verpasst das Prinzip von Römer 15,4 wonach die ganze Schrift zur Ausrüstung der Gläubigen des neuen Bundes geschrieben wurde.
  • Es verpasst das Prinzip von Lukas 24 und die Zentralität von Christus in der Bibel und dem Leben als Nachfolger.
  • Es lässt die Botschaft des Evangeliums aus, welches den Sieg Christi verkündet und Menschen einlädt durch Entscheidungen darauf zu antworten.

Ich glaube, dass teilweise die Gefahr besteht, zu vergessen, dass Predigen mehr ist, als die nackten literarischen Fakten zu benennen. Der Zuhörer muss in das Geschehen hineingenommen werden und den Text existenziell erfassen bzw. vielmehr von Gottes Wort erfasst werden.

Zum Artikel: Die Predigt als „geschichtliche Vorlesung“

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