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Jun 30, 2017 - Impulse    1 Kommentar

8 Fragen und Antworten zu Ehe & Familie

Vor wenigen Tagen hatte ich das große Vergnügen meinen Freund Hanniel Strebel in unserer Gemeinde begrüßen zu dürfen. Das spannende Interview mit ihm und seine Predigt (Teil 1, Teil 2) sind online verfügbar.

Dankenswerterweise war Hanniel bereit, auch darüber hinaus auf interessante Fragen zu den Themen Ehe und Familie einzugehen. Wir haben es wirklich genossen unserem Bruder aus der Schweiz zuzuhören und können es gar nicht abwarten ihn erneut in unserer Gemeinde begrüßen zu dürfen!

Hanniel war so gut und hat im Laufe der letzten Tage auf seinem Blog einige seiner Antworten auf meine Fragen veröffentlicht. Gemeinsam haben wir uns dazu entschlossen, einen kompakten Reader als PDF-Datei zu erstellen, um auch Offline-Nutzern Hanniels Gedanken zugänglich zu machen. Der Reader kann hier heruntergeladen werden:

Mai 24, 2017 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Sind alle Religionen gleich?

Sind alle Religionen gleich?

Die Überzeugung, alle Religionen seien im Wesentlichen gleich, ist unter säkularen jungen Erwachsenen sehr verbreitet. Ich halte das für eine Form emotionaler Unreife. Das Leben erfordert immer wieder harte Entscheidungen, und zu glauben, man könne sie vermeiden, ist kindisch. Vielleicht hat es zunächst den Anschein, man könne auf diese Weise um eine Menge harter Arbeit herumkommen. Aber die Idee einer Gleichheit der Religionen ist schlicht und einfach eine Lüge. Jede Religion, selbst jene, die zunächst den Anschein erwecken, Raum zu lassen für vieles andere, erhebt eigene, unverwechselbare Ansprüche. Und die Ansprüche, die Jesus erhebt, sind besonders ärgerlich, denn wenn sie zutreffen, gibt es keine Alternative als die, die Knie vor ihm zu beugen.

– Timothy Keller

Bildquelle: freepik

Mai 20, 2017 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Wie weit müssen wir gehen?

Wie weit müssen wir gehen?

Stellen Sie sich vor, Sie fordern ein siebenjähriges Mädchen auf, einen Aufsatz über die Liebe und das Heiraten zu schreiben. Wenn der Aufsatz fertig ist, werden Sie sehr wahrscheinlich feststellen, dass er mit der Realität wenig zu tun hat. Eine Siebenjährige hat keine realistische Vorstellung von der Liebe und vom Heiraten. Wenn wir anfangen, Jesus zu folgen, sind wir mindestens genauso weit von der Realität entfernt. Wir haben keinen blassen Schimmer, wie weit und wohin wir gehen müssen.

– Timothy Keller

Mrz 30, 2017 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Der Kampf um die Herzen

Der Kampf um die Herzen

Die erste Amtshandlung des Teufels besteht darin, Gottes Wort zu verdrehen und zu verfälschen: Aus „Du darfst essen von allen Bäumen im Garten“ macht er „Du sollst nicht essen von allen Bäumen im Garten“. Von Anfang an stellt er Gottes Wort auf den Kopf. Der Kampf um die Herzen und Seelen der Menschen wird von Anfang an auf diese Weise geführt. Insofern ist das Ringen um das rechte Verständnis der Bibel kein abgehobener Intellektualismus. Sondern es ist der Kampf um die Herzen – und gegen den Teufel. Und Adam, der Urvater von uns männlichen Versagern, schaute seelenruhig zu und sagte nichts.

– A. W.

Mrz 16, 2017 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Feige Prediger

Feige Prediger

Preaching is not the only thing church should do, but it is the first thing that a church should do. Some of you are here and you are cowards [dt. Feiglinge]. You are cowards! You are looking for ways to not preach because you have fear-of-man issues, you like to be liked; you need to be needed. You suffer from codependency with your people, and it’s co-idolatry. You cannot serve your people unless you love them, and if you’re afraid of them you cannot love them because you’re using them. You’re using them for a job, a paycheck, prominence, preeminence, prestige, office, affirmation, “good job pastor.” You young men in particular, you need to get over your fear-of-man issues. Proverbs says it well. The fear of man is a snare. It’s a trap. It will get you not to preach or to preach in a way that is not acceptable. It will cause you to give suggestions rather than commands, and you will be a false prophet, even if you went to seminary.

– Mark Driscoll

Quelle: What Is the Church?

Mrz 15, 2017 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Männer zwischen Anpacken und Loslassen

Männer zwischen Anpacken und Loslassen

Adam versäumt seine Verantwortung zu ergreifen und lässt es zu, dass seine Frau in Gefahr gerät. Am Ende schadet er nicht nur sich selbst mit seinem Verhalten.

Kain wird dazu aufgefordert von seinem Zorn gegenüber seinem Bruder Abel abzulassen und stattdessen der Versuchung zu wiederstehen und somit die Sünde zu beherrschen bzw. am Kragen zu packen.

Noah packt das Projekt Arche an und bringt damit sein Gottvertrauen zum Ausdruck. Dazu muss er die Welt wie er sie bis dahin gekannt hatte loslassen. Er wird als gerecht bezeichnet und rettet sich und sein Haus.

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Feb 9, 2017 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Predigtreihe: Titus

Predigtreihe: Titus

Über mehrer Wochen predigte ich durch den kurzen Brief Titus aus dem Neuen Testament, der ein Ruf an die christliche Gemeinde ist, Jesus gottesfürchtig nachzufolgen. Gott segne dich beim Hören.

Predigten im Überblick

  1. vorbildlich führen
    Titus 1,1-6
  2. christusähnlich führen
    Titus 1,7-9
  3. wirkungsvoll überführen
    Titus 1,10-16
  4. evangeliumszentriert auftreten
    Titus 2,1-10
  5. begründet eifern
    Titus 2,11-14
  6. unerschrocken standhalten
    Titus 2,15
  7. öffentlich agieren
    Titus 3,1-5
  8. radikal vorangehen
    Titus 3,4-8
  9. wahrhaftig lieben
    Titus 3,9-15
Jan 13, 2017 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Religion ohne Emotion?

Religion ohne Emotion?

Wer mich kennt, weiß, dass ich systematischen Theologie, biblische Vorträge, lehrhafte Seminare, apologetische Debatten und auch ein wenig christliche Philosophie liebe. Ich glaube unser Land braucht mehr davon. Gleichzeitig muss ich mich, sowie jeder „Bibelstudent“ vor einem „doktrinären Ausgetrocknetsein“ hüten, wie mein guter Freund C.H. Spurgeon es einst formulierte. Der Zusammenhang seiner Aussage ist sehr lesenswert:

„… Um eine Seele zu gewinnen ist es notwendig, den Zuhörer nicht nur zu lehren und ihn dazu bringen, die Wahrheit zu kennen, sondern es ihm auch so einzuprägen, so dass er sie fühlen kann. Ein rein didaktischer Lehrdienst, der immer nur an das Verständnis appellieren würde und die Gefühle unberührt liesse, wäre sicherlich ein hinkender Dienst. “Die Beine des Lahmen sind ungleich”, sagt Salomo ; und die ungleichen Beine mancher Dienste legen sie lahm. Wir haben schon Leute so herumhinken gesehen, mit einem langen Bein der Doktrin, aber einem sehr kurzen des Gefühls. Es ist fürchterlich für einen Menschen so doktrin-betont zu sein, dass er kühl von der Verdammnis der Gottlosen sprechen kann; dass, wenn er Gott nicht sogar tatsächlich dafür preist, es ihm kein Herzensleid verursacht, an das Verderben Millionen unseres Geschlechts zu denken. Das ist entsetzlich!

Ich hasse es, die Schrecken des Herrn verkündet zu sehen von Menschen, deren harte Gesichter, harsche Töne und herzloser Geist eine Art doktrinäres Ausgetrocknetseins verrät: alle Milch menschlicher Freundlichkeit in ihnen ist versiegt und vertrocknet. Gefühlslos wie er ist, erzeugt so ein Prediger selbst keine Gefühle, und die Leute sitzen und hören während er bei trockenen, leblosen Aussagen bleibt, bis sie ihn als “solide” zu schätzen kommen und sie selbst auch solide werden: und ich muss nicht anfügen, auch solide eingeschlafen, oder das wenige an Leben, das sie haben, wird darin verbraucht, Irrlehre auszuschnüffeln und ehrliche Menschen wegen eines Wortes zu Übeltätern zu machen. Mögen wir ja nie in diesen Geist getauft werden!

Was auch immer ich glaube oder nicht glaube, der Befehl meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst, behält seinen Anspruch auf mich, und Gott bewahre dass irgendwelche Ansichten oder Meinungen meine Seele so zusammenziehen und mein Herz so verhärten sollten, dass ich dieses Gesetz der Liebe vergässe! Die Liebe zu Gott kommt zuerst, aber das mindert in keiner Weise die Verpflichtung der Liebe zu Menschen; tatsächlich beinhaltet der erste Befehl diesen zweiten.

Wir sollten die Bekehrung unseres Nächsten suchen weil wir ihn lieben, und wir sollen mit ihm in liebenden Worten von Gottes liebender Heilsbotschaft sprechen, weil unser Herz sein ewiges Glück begehrt.

Ein Sünder hat sowohl einen Kopf als auch ein Herz; ein Sünder hat sowohl Gedanken als auch Gefühle; und wir müssen beide ansprechen. Ein Sünder wird nie bekehrt werden solange seine Gefühle nicht aufgerührt werden. Solange er nicht Trauer über seine Sünde fühlt, und solange er nicht ein Mass an Freude im Erhalten des Wortes findet, kann man nicht viel Hoffnung für ihn haben. Die Wahrheit muss in die Seele eindringen, und sie in ihrer eigenen Farbe färben. Das Wort muss wie ein starker Wind sein, der durch das ganze Herz fegt und den ganzen Menschen schaukelt wie ein Feld reifenden Maises in der Sommerbrise. Religion ohne Emotion ist Religion ohne Leben.“

Quelle: C.H. Spurgeon und Emotionen in der Predigt