Nov 29, 2016 - Impulse    Keine Kommentare

Biblisches Mentoring

vielehaende

Soeben las ich einen begeisternden Artikel von Jerry O’Neill wie unter uns Christen auf biblische Weise Mentoring stattfinden kann. Hier ein Auszug:

In Titus 2, Paul instructs his pastor friend to teach what accords with sound doctrine. Titus was to teach sound doctrine (chap. 1), but he was also to teach what accords with sound doctrine, or what is fitting for sound doctrine. The context makes clear that what accords with sound doctrine is sanctified, reverent, godly love and wisdom. Even the best of classrooms can’t teach these things. In 2 Timothy 3, Paul says that Timothy had followed his teaching, his conduct, his aim in life, his faith, his patience, his love, his steadfastness, his persecutions, and the sufferings that happened to him. Timothy was well mentored. Paul’s discipling of Timothy certainly involved doctrine (listed first), but it included things that can best be fostered outside the pulpit.

Second Timothy 2:2 says, “And what you have heard from me in the presence of many witnesses entrust to faithful men who will be able to teach others also.” Notice the multiplication anticipated. Paul (first generation) instructed Timothy (second generation). Timothy would tell “faithful men” (third generation), who would be able to teach “others” (fourth generation). There is a proverb that most of us have heard that says if you give a man a fish, you will feed him for a day, but if you teach a man how to fish, you will feed him for a lifetime. Paul takes discipleship to yet another level. I’ve heard it said that the point of 2 Timothy 2:2 is to teach others not only to fish for themselves, but how to train fishermen who can in turn teach others also. If the Lord enables you and me to do that, we can feed an entire village, or even the world. But it will take biblical mentoring for that to happen.

Ich empfehle den ganzen Text zu lesen: Mentoring Others

Bildquelle: jcomp / Freepik

Nov 29, 2016 - Impulse    Keine Kommentare

Kann man sich dem Geist Gottes widersetzen?

It’s important that whenever you hear theologians talk about „irresistible grace“ to understand what they mean and to keep several factors in mind. The first thing I’d have to say would be that Romans 8 verses 7 and 8 tells us that the mind that is set on the flesh is hostile to God and it does not submit to God’s law. But more than that, it says it cannot submit to God’s law. So there’s an inability that the human nature has, or the human mind has, when it comes to responding positively, especially in a saving way, to the law of God or to the commands of God, one of which would be to believe in Jesus. But at the same time, when you hear the term irresistible grace, it’s also important to understand that we mean by that something very narrow and very specific. In Acts chapter 7 verse 51, we read the call or the accusation, the rebuke, why do you constantly resist the Holy Spirit? There are ways in which the work of the Holy Spirit can be resisted. And at the same time, in Romans chapter 9 verse 19 we learn that „who can resist the will of God?“ So, there are ways in which the Holy Spirit can be resisted, ways in which Holy Spirit cannot be resisted, and that’s where this term irresistible grace becomes very important. It’s not just that all the work of Holy Spirit cannot be resisted, because obviously the Holy Spirit can be resisted, according to Acts chapter 7 verse 51. And people do that all the time. Anytime the Holy Spirit makes offers to people — he leads them, he guides them, he gives them information about things, tells them about the commands of God — that can be resisted. The only time that the Holy Spirit cannot be resisted is when God has decreed specifically that he is not to be resisted at this time. And so, when you hear people talk about irresistible grace, that work of the Holy Spirit is a very special thing. It has not to do with the general call of the gospel. It doesn’t even have to do with the less general but still nevertheless resistible calls of the Holy Spirit to obey him, even in the lives of believers, but has to do with that specific time when God has decreed that his will will be accomplished in a special, specific way. And that, when God has so decreed it, is irresistible work from the Holy Spirit.

Nov 26, 2016 - Impulse    Keine Kommentare

Wege gegen die innerliche Verarmung

Einspännerwege, Absonderung vom Volk Gottes, lassen uns innerlich verarmen. Verbindung mit dem Leib Christi läßt uns Zuflüsse von oben zuströmen. Es irren die Menschen, welche ohne Gemeinschaft mit Gliedern am Leib Jesu innerlich zu besonderer Kraft gelangen wollen. Es wachsen am inwendigen Menschen alle, welche sich in gottgewollter Weise mit dem Volk des Herrn verbinden und vereinigen lassen (Eph 4,15.16).

– Alfred Christlieb

Nov 23, 2016 - Impulse    Keine Kommentare

Erfüllt mit Heiligem Geist?

Heiliger Geist

Man kann in seinem Leben vieles innerlich erfahren haben, man kann ein Verehrer großer Gottesmänner sein, man kann einem kleinen engen Kreis von Jüngern angehören und dennoch die rechte Fülle von Gotteskraft, die der Herr uns geben möchte, nicht in Besitz haben. Deshalb gilt es, nicht stehenzubleiben bei dem, was wir bisher empfangen haben. Es gilt uns das Josuawort: „Wie lange seid ihr so lässig, dass ihr nicht hingeht, das Land einzunehmen, dass euch der Herr, der Gott eurer Väter, gegeben hat?“ (Jos 18,3). Lasst uns nicht ausruhen auf früheren Erweckungszeiten und Glaubenserfahrungen, sondern tief eindringen in die ganze Gnadenfülle, die uns in Christus geschenkt ist, und die Ermahnung des Paulus befolgen: „Werdet voll Geistes!“ (Eph 5,18).

– Alfred Christlieb

Nov 15, 2016 - Impulse    Keine Kommentare

Trust in earthly princes?

Every time we trust in political power and material comfort, we are demanding something other than Jesus. Let us search our hearts to determine where we are not trusting in the Lord and repent if we are trusting in earthly princes this day.

Tabletalk

Nov 10, 2016 - Impulse    1 Kommentar

Sklave eines fremden Gewissens?

Die Freiheit eines Christen sollte nie so eingesetzt werden, dass man zum Anstoß für andere Christen wird (Röm 14,13). Paulus hat dieses Prinzip nicht spontan und unüberlegt aufgeschrieben; es ist ein gut durchdachtes Prinzip, dem er sich selbst auch verpflichtet hat (1Kor 8,13). Wenn diese Verpflichtung eingegangen wird, nimmt sie einen solch großen Teil unseres Denkens ein, dass sie unser Verhalten instinktiv steuert. Uns wurde in Christus die Freiheit gegeben, damit wir anderer Menschen Diener würden, und nicht damit wir uns unseren eigenen Vorlieben hingeben.

[…]

Das heißt nicht, dass ich der Sklave des Gewissens einer anderen Person werden muss. Calvin drückt das gut aus, wenn er sagt, dass wir auf die Ausübung unserer Freiheit den schwächeren Gläubigen zuliebe verzichten, aber nicht, wenn wir es mit Pharisäern zu tun haben, die uns auffordern, uns an etwas Unbiblisches zu halten. Wo das Evangelium auf dem Spiel steht, muss die Freiheit ausgeübt werden; wo die Stabilität eines schwachen Christen auf dem Spiel steht, müssen wir darauf verzichten.

Mehr lesen: Vier Prinzipien für die Ausübung der Freiheit des Christen

Nov 8, 2016 - News    Keine Kommentare

Christentum & Islam: Die Unterwerfung

Christliche Vertreter sind in Israel unterwegs und islamische Vertreter bitten sie, ihr Kreuz bei einem Besuch des Felsendoms abzulegen. „Wir haben aus Respekt vor den Gastgebern gehandelt.“ (Bedford-Strohm)

Wie soll man es anders nennen als eine Verleugnung des Glaubens, wenn zwei wichtige Repräsentanten des Christentums bei einer Pilgerreise aus Rücksicht auf die Reizbarkeit muslimischer Glaubensvertreter ihr Kreuz ablegen? Es sind in der Geschichte des Christentums eine Menge Leute gestorben, weil sie genau das abgelehnt haben. Man kann das unvernünftig oder verbohrt finden, in den Kirchen werden sie heute als Heilige und Märtyrer verehrt. So ist das nun einmal mit dem Glauben: Den Gläubigen imponiert Standfestigkeit, nicht die Kapitulation vor fremden Mächten.

Die Geschichte ist in jeder Hinsicht abenteuerlich. Schon das Wort „Gastgeber“ verrät ein merkwürdiges Verständnis von Toleranz und Gastrecht. Kann man sich vorstellen, dass von einem Würdenträger des Islam bei dem Besuch der Theatinerkirche in München verlangt würde, Dinge zu entfernen, die deutlich machen, dass er einem anderen Glauben folgt als dem christlichen? Wenn ich jemanden begrüßen würde, wäre jedenfalls nicht das erste, was ich tun würde, ihn zu nötigen, sich des wichtigsten religiösen Symbols zu entledigen, das er bei sich führt.

[…]

Die Demutsgeste der Bischöfe fällt in eine Zeit, in der es für Christen in vielen Ländern der Erde wohl noch nie so gefährlich war, sich zu ihrem Glauben zu bekennen. Was sich im Nahen und Mittleren Osten unter den Augen der muslimischen Geistlichkeit abspielt, ist eine Tragödie, anders kann man es nicht sagen. Ich könnte mir vorstellen, dass der Verzicht auf das Kreuz viele Christen, die trotz Verfolgung und Diskriminierung standhalten, mit Trauer und Ratlosigkeit erfüllt.

Gott hat seinen eigenen Humor, heißt es. Am vergangenen Montag wurde in Deutschland feierlich das Reformationsjubiläum eingeleitet. Ich bin kein Luther-Experte. Aber nach allem, was ich über den großen Reformator gelesen habe, konnte er ein ziemlicher Hitzkopf sein. Wahrscheinlich wäre ein Pilgerbruder Luther den deutschen Bischöfen heute so peinlich, dass sie ihn im Hotelzimmer einschließen würden. Von einem Mann, der seine Thesen an Kirchtüren genagelt haben soll, darf man alles erwarten, aber nicht Respekt vor dem Wunsch der Gastgeber, wenn es ums Kreuz geht.

Zum Artikel: Christentum und Islam: Die Unterwerfung

Nov 8, 2016 - Impulse    Keine Kommentare

10 Gründe, warum die Autoren des Neuen Testaments die Wahrheit sagten

Gesehen auf Facebook bei meinem Philosophen-Freund Rod Nolte. 🙂

1. Die Autoren des NT schrieben Dinge auf, die ihre Bewegung in ein ungünstiges Licht rückten. (Jünger waren fortwährend schwer von Begriff, Jünger verließen Jesus, Petrus verleugnete Jesus, etc.)

2. Die Autoren schrieben unangenehme Aussagen anderer über Jesus auf. (Jesus sei ein „Fresser und Weinsäufer“, von Dämonen besessen, etc.)

3. Die Autoren schrieben Worte Jesu mit sehr schwer zu erfüllenden Anforderungen auf. (Feindesliebe, Scheidungsverbot etc.)

4. Die Autoren des NT unterschieden klar zwischen Jesu Worten und ihren eigenen Worten. (Sie schrieben Jesus nicht Worte zu, um theologische Dispute zu regeln)

5. Die Autoren des NT beschrieben Ereignisse bei Begräbnis und Auferstehung Jesu, die sie nicht erfunden hätten. (Z.B. dass nicht sie, sondern ein Mitglied des Sanhedrin (Joseph von Arimathäa) das Begräbnis für Jesus organisierten; dass Frauen die ersten Zeugen der Auferstehung waren, u.a. die früher dämonenbesessene Maria Magdalena).

6. Die Autoren des NT erwähnten mehr als 30 Personen, die durch außerbiblische Quellen historisch bestätigt wurden. (Wäre daran etwas falsch gewesen, hätte man es leicht nachprüfen und widerlegen können, z.B. die Begegnungen und Gespräche von Paulus mit Festus, Felix, etc.).

7. Die Schriften des NT enthalten genügend Abweichungen in Details, um unabhängige Zeugenberichte zu sein, und genügend Übereinstimmungen in der Kernbotschaft, um über die gleichen Ereignisse zu schreiben. (Simon Greenleaf, Harvard Professor in Law: „Die Evangelien würden heute vor Gericht problemlos als Augenzeugen-Aussagen anerkannt“.)

8. Die Autoren des NT fordern ihre Leser heraus, die Fakten zu überprüfen, und auch Wunder nachzuprüfen. (Paulus spricht in 1. Kor. 15 von 500 Augenzeugen der Auferstehung, „von denen die meisten noch leben“).

9. Die NT Autoren beschreiben Wunder wie alle anderen Ereignisse: mit einfachen Worten, ohne Ausschmückungen.

10. Die Autoren des NT gaben tief verwurzelte, 1500 Jahre alte Überzeugungen auf (Tieropfer, Gesetz, Beschneidung, Sabbat am Samstag, etc.), und nahmen radikale neue Überzeugungen an (Abendmahl: Brot und Wein (Leib und Blut Jesu), vollkommenes Opfer Jesu am Kreuz (also Rettung nicht durch Gesetz), Feiertag am Sonntag, Taufe etc.) und waren bereit, dafür in den Tod zu gehen.

Quelle: „I don’t have Enough Faith to Be an Atheist“ (Turek, Geisler)

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