Jan 25, 2017 - Multimedia    Kommentare deaktiviert für The Millennial Question

The Millennial Question

Narzistisch, selbstsüchtig, unkonzentriert, faul, abhängig und unzufrieden. So beschreibt Simon Sinek (Unternehmensberater) meine Generation. Wie kommt er dazu? Seine Analyse ist messerscharf, humovoll, ehrlich und gewinnbringend. Unbedingt anschauen!

Jan 13, 2017 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Religion ohne Emotion?

Religion ohne Emotion?

Wer mich kennt, weiß, dass ich systematischen Theologie, biblische Vorträge, lehrhafte Seminare, apologetische Debatten und auch ein wenig christliche Philosophie liebe. Ich glaube unser Land braucht mehr davon. Gleichzeitig muss ich mich, sowie jeder „Bibelstudent“ vor einem „doktrinären Ausgetrocknetsein“ hüten, wie mein guter Freund C.H. Spurgeon es einst formulierte. Der Zusammenhang seiner Aussage ist sehr lesenswert:

„… Um eine Seele zu gewinnen ist es notwendig, den Zuhörer nicht nur zu lehren und ihn dazu bringen, die Wahrheit zu kennen, sondern es ihm auch so einzuprägen, so dass er sie fühlen kann. Ein rein didaktischer Lehrdienst, der immer nur an das Verständnis appellieren würde und die Gefühle unberührt liesse, wäre sicherlich ein hinkender Dienst. “Die Beine des Lahmen sind ungleich”, sagt Salomo ; und die ungleichen Beine mancher Dienste legen sie lahm. Wir haben schon Leute so herumhinken gesehen, mit einem langen Bein der Doktrin, aber einem sehr kurzen des Gefühls. Es ist fürchterlich für einen Menschen so doktrin-betont zu sein, dass er kühl von der Verdammnis der Gottlosen sprechen kann; dass, wenn er Gott nicht sogar tatsächlich dafür preist, es ihm kein Herzensleid verursacht, an das Verderben Millionen unseres Geschlechts zu denken. Das ist entsetzlich!

Ich hasse es, die Schrecken des Herrn verkündet zu sehen von Menschen, deren harte Gesichter, harsche Töne und herzloser Geist eine Art doktrinäres Ausgetrocknetseins verrät: alle Milch menschlicher Freundlichkeit in ihnen ist versiegt und vertrocknet. Gefühlslos wie er ist, erzeugt so ein Prediger selbst keine Gefühle, und die Leute sitzen und hören während er bei trockenen, leblosen Aussagen bleibt, bis sie ihn als “solide” zu schätzen kommen und sie selbst auch solide werden: und ich muss nicht anfügen, auch solide eingeschlafen, oder das wenige an Leben, das sie haben, wird darin verbraucht, Irrlehre auszuschnüffeln und ehrliche Menschen wegen eines Wortes zu Übeltätern zu machen. Mögen wir ja nie in diesen Geist getauft werden!

Was auch immer ich glaube oder nicht glaube, der Befehl meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst, behält seinen Anspruch auf mich, und Gott bewahre dass irgendwelche Ansichten oder Meinungen meine Seele so zusammenziehen und mein Herz so verhärten sollten, dass ich dieses Gesetz der Liebe vergässe! Die Liebe zu Gott kommt zuerst, aber das mindert in keiner Weise die Verpflichtung der Liebe zu Menschen; tatsächlich beinhaltet der erste Befehl diesen zweiten.

Wir sollten die Bekehrung unseres Nächsten suchen weil wir ihn lieben, und wir sollen mit ihm in liebenden Worten von Gottes liebender Heilsbotschaft sprechen, weil unser Herz sein ewiges Glück begehrt.

Ein Sünder hat sowohl einen Kopf als auch ein Herz; ein Sünder hat sowohl Gedanken als auch Gefühle; und wir müssen beide ansprechen. Ein Sünder wird nie bekehrt werden solange seine Gefühle nicht aufgerührt werden. Solange er nicht Trauer über seine Sünde fühlt, und solange er nicht ein Mass an Freude im Erhalten des Wortes findet, kann man nicht viel Hoffnung für ihn haben. Die Wahrheit muss in die Seele eindringen, und sie in ihrer eigenen Farbe färben. Das Wort muss wie ein starker Wind sein, der durch das ganze Herz fegt und den ganzen Menschen schaukelt wie ein Feld reifenden Maises in der Sommerbrise. Religion ohne Emotion ist Religion ohne Leben.“

Quelle: C.H. Spurgeon und Emotionen in der Predigt

Dez 13, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Die Gefahr der Überheblichkeit

Die Gefahr der Überheblichkeit

Das Timotheus Magazin hat ein Interview mit Benjamin Schmidt vom Herold Verlag veröffentlicht. Auf die Frage „Wie beurteilst du die reformatorische Bewegung in Deutschland?“ hat Ben mahnende Worte, die gehört werden müssen. Er spricht mir dabei aus dem Herzen und erwähnt genau das, was immer mehr hierzulande beobachten (z.B. hier) und vor Jahren auch schon „Insider“ der (vergleichsweisen etwas älteren) amerikanischen Szene beobachtet haben:

Ich würde mich selbst als ein kleines Teil dieser reformatorischen Bewegung sehen und bin sehr froh mitzuerleben, dass Gott vielen jungen Leuten das Bewusstsein dafür weckt – denn es macht doch einen sehr großen Unterschied. Mir fällt nur immer wieder auf, dass wir aufpassen müssen, zum einen nicht zu akademisch und zum anderen nicht überheblich zu werden. Das sind meines Erachtens zwei Gefahren, denen wir ausgesetzt sind. Vielleicht liegt es gerade daran, dass diese Bewegung in Deutschland aus sehr vielen jungen Leuten besteht, die selbst akademisch sind, lehrmäßige (meist englische) Literatur lesen, etc. Eigentlich nehmen die Lehren der Gnade uns jeden Grund überheblich zu sein, aber ich stelle trotzdem an mir und an anderen (Calvinisten) manchmal fest, dass wir stolz sind auf unsere Erkenntnis. Da müssen wir sehr aufpassen und dies unbedingt vermeiden.

Hier geht es zum lesenswerten Interview: Interview mit Benjamin Schmidt

Nov 29, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Biblisches Mentoring

Biblisches Mentoring

vielehaende

Soeben las ich einen begeisternden Artikel von Jerry O’Neill wie unter uns Christen auf biblische Weise Mentoring stattfinden kann. Hier ein Auszug:

In Titus 2, Paul instructs his pastor friend to teach what accords with sound doctrine. Titus was to teach sound doctrine (chap. 1), but he was also to teach what accords with sound doctrine, or what is fitting for sound doctrine. The context makes clear that what accords with sound doctrine is sanctified, reverent, godly love and wisdom. Even the best of classrooms can’t teach these things. In 2 Timothy 3, Paul says that Timothy had followed his teaching, his conduct, his aim in life, his faith, his patience, his love, his steadfastness, his persecutions, and the sufferings that happened to him. Timothy was well mentored. Paul’s discipling of Timothy certainly involved doctrine (listed first), but it included things that can best be fostered outside the pulpit.

Second Timothy 2:2 says, “And what you have heard from me in the presence of many witnesses entrust to faithful men who will be able to teach others also.” Notice the multiplication anticipated. Paul (first generation) instructed Timothy (second generation). Timothy would tell “faithful men” (third generation), who would be able to teach “others” (fourth generation). There is a proverb that most of us have heard that says if you give a man a fish, you will feed him for a day, but if you teach a man how to fish, you will feed him for a lifetime. Paul takes discipleship to yet another level. I’ve heard it said that the point of 2 Timothy 2:2 is to teach others not only to fish for themselves, but how to train fishermen who can in turn teach others also. If the Lord enables you and me to do that, we can feed an entire village, or even the world. But it will take biblical mentoring for that to happen.

Ich empfehle den ganzen Text zu lesen: Mentoring Others

Bildquelle: jcomp / Freepik

Nov 29, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Kann man sich dem Geist Gottes widersetzen?

Kann man sich dem Geist Gottes widersetzen?

It’s important that whenever you hear theologians talk about „irresistible grace“ to understand what they mean and to keep several factors in mind. The first thing I’d have to say would be that Romans 8 verses 7 and 8 tells us that the mind that is set on the flesh is hostile to God and it does not submit to God’s law. But more than that, it says it cannot submit to God’s law. So there’s an inability that the human nature has, or the human mind has, when it comes to responding positively, especially in a saving way, to the law of God or to the commands of God, one of which would be to believe in Jesus. But at the same time, when you hear the term irresistible grace, it’s also important to understand that we mean by that something very narrow and very specific. In Acts chapter 7 verse 51, we read the call or the accusation, the rebuke, why do you constantly resist the Holy Spirit? There are ways in which the work of the Holy Spirit can be resisted. And at the same time, in Romans chapter 9 verse 19 we learn that „who can resist the will of God?“ So, there are ways in which the Holy Spirit can be resisted, ways in which Holy Spirit cannot be resisted, and that’s where this term irresistible grace becomes very important. It’s not just that all the work of Holy Spirit cannot be resisted, because obviously the Holy Spirit can be resisted, according to Acts chapter 7 verse 51. And people do that all the time. Anytime the Holy Spirit makes offers to people — he leads them, he guides them, he gives them information about things, tells them about the commands of God — that can be resisted. The only time that the Holy Spirit cannot be resisted is when God has decreed specifically that he is not to be resisted at this time. And so, when you hear people talk about irresistible grace, that work of the Holy Spirit is a very special thing. It has not to do with the general call of the gospel. It doesn’t even have to do with the less general but still nevertheless resistible calls of the Holy Spirit to obey him, even in the lives of believers, but has to do with that specific time when God has decreed that his will will be accomplished in a special, specific way. And that, when God has so decreed it, is irresistible work from the Holy Spirit.

Nov 26, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Wege gegen die innerliche Verarmung

Wege gegen die innerliche Verarmung

Einspännerwege, Absonderung vom Volk Gottes, lassen uns innerlich verarmen. Verbindung mit dem Leib Christi läßt uns Zuflüsse von oben zuströmen. Es irren die Menschen, welche ohne Gemeinschaft mit Gliedern am Leib Jesu innerlich zu besonderer Kraft gelangen wollen. Es wachsen am inwendigen Menschen alle, welche sich in gottgewollter Weise mit dem Volk des Herrn verbinden und vereinigen lassen (Eph 4,15.16).

– Alfred Christlieb

Nov 23, 2016 - Impulse    2 Kommentare

Erfüllt mit Heiligem Geist?

Heiliger Geist

Man kann in seinem Leben vieles innerlich erfahren haben, man kann ein Verehrer großer Gottesmänner sein, man kann einem kleinen engen Kreis von Jüngern angehören und dennoch die rechte Fülle von Gotteskraft, die der Herr uns geben möchte, nicht in Besitz haben. Deshalb gilt es, nicht stehenzubleiben bei dem, was wir bisher empfangen haben. Es gilt uns das Josuawort: „Wie lange seid ihr so lässig, dass ihr nicht hingeht, das Land einzunehmen, dass euch der Herr, der Gott eurer Väter, gegeben hat?“ (Jos 18,3). Lasst uns nicht ausruhen auf früheren Erweckungszeiten und Glaubenserfahrungen, sondern tief eindringen in die ganze Gnadenfülle, die uns in Christus geschenkt ist, und die Ermahnung des Paulus befolgen: „Werdet voll Geistes!“ (Eph 5,18).

– Alfred Christlieb

Nov 15, 2016 - Impulse    Kommentare deaktiviert für Trust in earthly princes?

Trust in earthly princes?

Every time we trust in political power and material comfort, we are demanding something other than Jesus. Let us search our hearts to determine where we are not trusting in the Lord and repent if we are trusting in earthly princes this day.

Tabletalk

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